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Revolution

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Eines Tages, in Deutschland:

07:00 – Zusammentreten und konstituierende Sitzung der lokalen Revolutionskomitees

08:30 – Deutschlandweite Telephonkonferenz der Revolutionskomitees

09:00 – Ausrufung der Revolution

09:15 – Einsammeln unliebsamer Personen und Konterrevolutionäre, insbesondere Politiker, Richter, Staatsanwälte, Banker, leitende Beamte, Journalisten, Gender-, Integrations-, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte

10:30 – Aushebung der Sammelgräber

12:00 – Zusammentreten der Volkstribunale, Anhörung unliebsamer Personen und Konterrevolutionäre, anschließend Hinrichtung und Überführung ins Sammelgrab

16:30 – Ausrufung des Deutschen Reiches und Proklamation des Deutschen Kaisers

17:00 – Kaiserkrönung

17:30 – Konstituierende Sitzung der kaiserlichen Regierung

20:00 – Regierungserklärung des Reichskanzlers im Fernsehen

20:30 – Festakt mit Auszeichnung verdienter Revolutionsführer

22:30 – Festliches Abschlußfeuerwerk

Ja, eine gut durchorganisierte Revolution ist eine saubere Sache. Wir rufen kurz in der Firma an, nehmen uns einen Tag frei, revoltieren und kommen am nächsten Tag ein bißchen verkatert von der Siegesfeier wieder zur Arbeit ins Büro, zufrieden und glücklich dank der neuen Regierung.

Ist doch alles wunderbar?

Ja, nur, leider, läuft es nicht so. Unter „Französische Revolution“ finden Sie den 14. Juli 1789, doch dieser eine Tag markiert nur den offenen Ausbruch einer Entwicklung, die lange vorher begonnen hat. Stabile Verhältnisse in Frankreich gab es nicht etwa bereits am 15. Juli 1789, sondern erst nach der endgültigen Niederlage Napoleon Bonapartes, 1815. Und selbst da kann man noch argumentieren, ob die Revolution da wirklich schon zu Ende war oder sich doch noch bis zur Ausrufung der Dritten Republik 1871 fortgesetzt hat.

Eine Revolution ist eine zeitliche Entwicklung. Nur selten ist sie mit einem Ereignis abgetan, bei dem ein gelangweilter General mit seiner Garnison den Präsidenten-Palast umstellt und eine neue Regierung ausruft. Der Präsident hat Anhänger, die ihrerseits die Revolutionäre angreifen, womöglich sind die Garnisonen der Nachbarstadt noch loyal, dann kommt es zu einem Bürgerkrieg.

Falls Sie sich in der obigen Zeittabelle über die Hinrichtungen ab 12:00 Uhr gewundert haben – die sind leider unumgänglich. Ein toter Präsident hat nur noch wenige Anhänger, und eine Rückkehr an die Macht ist ausgeschlossen. Bei der Auflösung des Ostblocks ist Rumänien diesen Weg gegangen und hatte nie wieder Probleme mit der alten Regierung. Den alten Machthaber gefangenzuhalten und ihn dreimal täglich zu verhöhnen, ist eine Praxis, die vor allem in Hollywood-Schundfilmen gezeigt wird und mit der Realität wenig zu tun hat.

Bei einer echten Revolution zeichnen sich Volkstribunale durch eine effiziente Verhandlungsführung aus: Name der Angeklagten – fürs Protokoll, auf dem Sammelgrab gibt es keine Namen – Beruf der Angeklagten – Amtsrichterin – das wird als Schuldeingeständnis und Hinrichtungsgrund eingetragen – Gegenstimmen? – Vermutlich keine – Todesurteil, Vollstreckung und Aufruf des nächsten Angeklagten. Wobei ein entfesselter Volkszorn sich sowohl die Verhandlung als auch den Transport zu einer Hinrichtungsstätte spart.

Eine Revolution läuft nur ganz selten unblutig ab, oft genug fließt das Blut in Strömen. Der französische Adel wurde derart reduziert, daß er als Machtfaktor für alle Zukunft ausgemerzt war, ebenso der russische Adel 1917. Allerdings neigt eine Revolution zu Übertreibungen und zu Verfolgungswahn; Robespierre und Stalin mögen hier als Beispiele genügen.

Eine Revolution bricht nicht deshalb aus, weil die Zustände im Land unerträglich geworden sind, eine Revolution bricht aus, wenn es eine Führung gibt, welche die Massen in eben dieser Revolution anführt. Deshalb versucht jeder Staat, eine revolutionäre Führung so gut es geht zu unterdrücken. In Rußland ist die Revolution ausgebrochen, als Lenin von der deutschen Militärführung ins Zarenreich eingeschleust worden ist. Die Regierung des Zaren hatte Wladimir Iljitsch Uljanow zuvor derart unter Druck gesetzt, daß dieser in die Schweiz fliehen mußte.

1918 gab es in Deutschland ein revolutionäres Potential und eine revolutionäre Führung, SPD, USPD und die Anfänge der Kommunisten. Der Munitionsarbeiterstreik im Februar war das Wetterleuchten, das im November zu den Matrosenaufständen geführt hat und in die zeitweise Ausrufung der Räterepubliken mündete. Wobei „Räte-Republik“ die deutsche Übersetzung von „Sowjet-Republik“ ist. 1945 gab es in Deutschland kein revolutionäres Potential, Stauffenberg war ein Putschversuch, keine vom Volk getragene Revolution. Die Kommunisten der späteren DDR-Führung sind erst mit der Sowjet-Armee in Deutschland angekommen.

Das Fehlen einer revolutionären Führung im heutigen Merkelstaat heißt jedoch nicht, daß die BRD vor einer Revolution sicher ist. Die unterdrückten Bauern haben 1525 in Thomas Müntzer und Florian Geyer Anführer gefunden. Aktueller ist die Situation bei den Grüninnen: Als die Bewegung sich zu einer Partei geformt hat, wurde sie schlagartig für Personen attraktiv, die zuvor mit den Ökopaxen gar nichts zu tun hatten. Die ursprüngliche Grüninnen-Führung wurde abserviert, an ihre Stelle traten der Schlägerbanden-Führer („Putzgruppe“) und Steinewerfer „Joschka“ Fischer, Altkommunisten wie Jürgen Trittin oder Winfried Kretschmann, oder verkrachte Existenzen wie Claudia Roth.

Es wird nicht so sittsam abgehen wie im obenstehenden Zeitplan. Die Damen und Herren Revolutionsführer treffen sich nicht im Wohnzimmer, um dann per Rundruf die Revolution abzusprechen, die Revolutionsführer stoßen spontan dazu und werden an die Spitze getragen.

Der Merkelstaat dreht die Schrauben immer härter an. Die lächerliche Holocaustjustiz und der idiotische Kampf gegen Rechts verhindern allerhöchstens das Zustandekommen einer „Bewegung“. Die BRD ist darauf ausgerichtet, einen neuen Hitler zu verhindern. Dabei wird übersehen, daß die Machtübernahme Hitlers vergleichsweise moderat erfolgte, wenn man die Zeit bis 1938 berücksichtigt. Die Sturmabteilung SA konnte zwar zuschlagen und Terror verbreiten, doch sie besaß Offiziere, die dem Treiben Einhalt geboten, sobald das beabsichtigte Ziel erreicht worden war. Diese Führung gibt es bei einer „spontanen“ Revolution nicht. Auf diese ist der Merkelstaat nicht vorbereitet.

Am 7. Oktober 1989 winkte Erich Honecker noch als strahlender Staatsratsvorsitzender auf der Tribüne dem paradierenden Volk zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR zu. Die Mauer würde es noch in 50 und in 100 Jahren geben, war damals die feste Überzeugung der DDR-Führung und ebenso der westlichen Regierungen. Am 9. November war Honecker abgesetzt und die Mauer offen – es kann so schnell gehen. Diese friedliche Revolution wurde aus dem Hintergrund von westlichen Geheimdiensten gesteuert, da wurde die Volksbewegung nur vorgetäuscht, der Ablauf an sich kann in seiner Geschwindigkeit jedoch durchaus als Beispiel angesehen werden.

Der Merkelstaat kämpft bereits ums Überleben, und die Oberen wissen das. Betrachten wir das enorme Aufgebot an Sicherheitskräften, das bei einem Staatsbesuch nötig ist, sehen wir, daß die „Demokraten“ der ganzen Welt gefährdet sind. Ohne Schutztruppe wagen sich keine Kanzlerin, kein Ministerpräsident, kein Minister in die Öffentlichkeit. Wer das Justizgebäude im provinziellen Würzburg betritt, erlebt intensivere Durchsuchungen als an jedem Flughafen. Das zeigt deutlich, wie unsicher und verängstigt die ach so selbstherrliche Justiz in Wirklichkeit ist. Trotzdem maßt sie sich noch immer an, „im Namen des Volkes“ zu urteilen.

Der Merkelstaat steht mit dem Rücken zur Wand. Die selbstauferlegten Verpflichtungen, für die „Zuwanderer“, für Europa, für Israel, als Söldnertruppen für den US-Imperator, erschöpfen die finanzielle Leistungskraft der BRD. Trotz der höchsten Steuerabpressung aller Zeiten muß diese Regierung weiterhin Schulden aufnehmen, also Hypotheken auf die Zukunft aufnehmen, um den Verpflichtungen nachzukommen. Die großmächtige Regierung ist eine hilflose Gefangene der Bankenwillkür, der Hochfinanz der Wall-Street. Gerade einmal ein Gregor Gysi hat den Mut, öffentlich zu sagen, daß das Besatzungsstatut noch immer gilt, die sonstigen Volldemokraten tun so, als wüßten sie von nichts.

Zur wichtigsten Überlebensstrategie eines Parasiten gehört, den eigenen Wirt nicht zu töten. Wenn das Nahrungsangebot jedoch nicht ausreicht, um Wirt und Parasiten am Leben zu halten, wird der Parasit den Wirt opfern, um selbst eine letzte Chance zu erhalten. In dieses Stadium sind wir inzwischen eingetreten. Die Parasiten übersteigen die Leistungs- und die Leidensfähigkeit des deutschen Volkes. Zudringlinge in unsere Sozialsysteme, die überall Rücksicht einfordern und uns auch noch vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben, sind lästig. Beamtenmassen, die unverständliche Vorschriften durchsetzen, die in Brüssel bar jeder Sachkenntnis beschlossen worden sind, sind lästig. Politiker, die sich bei jeder Gelegenheit die Taschen füllen und für ihre Unfähigkeit auch noch hohe Pensionen einstecken, sind lästig. Richter und Staatsanwälte, die Meinungskontrolle ausüben und nicht fähig oder auch nur willens sind, Deutsche vor Ausländerkriminalität zu schützen, sind lästig. Juden, die Geld für Holocaustopfer veruntreuen und dann erwarten, daß Deutschland noch einmal zahlt, sind lästig. Amerikaner, die einen sinnlosen Krieg nach dem anderen anfangen und dafür Deutschlands Hilfe erwarten, sind lästig. Griechen, Zyprer, Italiener, Spanier und Portugiesen, die über ihre Verhältnisse leben und ihren eigenen Leuten die dafür erforderlichen Steuern nicht abnehmen wollen, sind lästig. Osteuropäische Staaten, die hohe Beträge bei der EU abgreifen, ohne damit ihre Wirtschaft zu entwickeln, sind lästig. Ein Euro, der allenfalls internationalen Großkonzernen nützt, aber nicht dem deutschen Mittelstand, der Inflationsstaaten und Stabilitätsstaaten unter das Joch der gemeinsamen Geldpolitik preßt, ist überaus lästig.

In ihrer Gesamtheit sind diese Lästlinge, die einzeln durchaus zu ertragen wären, der Tod des deutschen Wirtes. Wir sind die Bezahldeppen, die nichts zu sagen haben und deren Ratschläge unerwünscht sind, geführt von rückgratslosen Volksverrätern, deren Amtseid noch nicht einmal als Meineid verstanden wird, sondern als bloße Ritualformel, die keinerlei bindenden Charakter hat. Unsere Politiker vertreten allerlei Interessen, nur niemals jene des deutschen Volkes. Die Meinungen und Entscheidungen der Politiker sind käuflich, das ist gesetzlich geregelt und straffrei. Und ja, Parteien sind explizit in der gesetzlichen Definition der Organisierten Kriminalität ausgeschlossen.

Was mich am meisten wundert: Diese Politiker werden als alternativlos angesehen! es gibt auf dem Wahlzettel nicht nur die Sozialistischen Einheitsparteien Deutschlands, nicht nur CDU, CSU, SPD, FDP, Grüninnen und Linke, sondern eine ganze Menge kleiner Parteien. Wenn ich gegen die SED bin, dann kreuze ich etwas an, was nicht zur SED gehört. Wenn ich gar nicht oder ungültig wähle, unterstütze ich die SED, denn denen ist es gleichgültig, wenn ich meine Stimme in den Papierkorb werfe. Wenn die „Sonstigen“ 35% haben, selbst wenn keine einzige davon in den Bundestag einzieht, dann ist das ein Schuß vor den Bug der SED.

Die Revolution wächst heran, wenn die Unzufriedenheit der Massen ständig geschürt wird. Die Massen in Bewegung zu setzen ist indes schwer, denn „Massenträgheit“ gibt es nicht nur in der Physik. Gerade die Deutschen sind unglaublich leidensfähig. Wo Franzosen bereits den Präsidentenpalast stürmen, überlegen die Deutschen noch, wie sie sich dem noch weiter erhöhten Druck am besten anpassen. Wo einst 50 D-Mark den Einkaufswagen gefüllt haben, ist heute bei 50 Euro noch immer genug Platz übrig, nur hat die Rente in Euro noch lange nicht den Betrag erreicht, den die Rente einst in D-Mark gehabt hatte.

Die Politik nicht nur im Merkelstaat plündert ihre Bürger. Ob Sparbuch oder Lebensversicherung, der Schuldenstaat entwertet alles. Die verdeckte, in Abrede gestellte Inflation stürzt die Deutschen in die Altersarmut. Nicht die Kampfemanzen, die Abtreibungskliniken oder die ungezügelte Genußsucht der jungen Leute verhindern die Geburt deutscher Kinder, sondern die Unsicherheit der Lebensverhältnisse. Wer nicht auf zehn Jahre sicher planen kann, weil er keine Festanstellung, sondern nur Praktika oder Zeitverträge bekommt, kann sich keine Kinder leisten. Das vermag nur ein „Zuwanderer“, der vom deutschen Sozialstaat auf Kosten der arbeitenden Deutschen so viel besser gestellt wird, der heute Sozialhilfe bezieht, morgen eine Moschee hingestellt bekommt, übermorgen eine größere Wohnung, in einem Jahr neue Möbel und auch noch in zehn Jahren per Sozialhilfe alimentiert wird, ohne einen einzigen Handschlag für Deutschland gearbeitet zu haben.

Wenn das Leitsenil der SPD, Helmut Schmidt, zu Begründung all dieser Parasiten anführt, „wir“ hätten den Holocaust veranstaltet, dann genügt ein einziger Blick auf die Demographie, daß dieses „wir“ ihn selbst und seine Altersgenossen betreffen mag, aber keinen einzigen Deutschen, der 1930 oder später geboren wurde, also diejenigen, über deren Arbeit solcherart altersschwachsinnig verfügt wird. Halbiert seine Pension, zieht sein Vermögen ein, wenn er sich schuldig fühlt, aber verschont uns mit der alttestamentarischen Sippenhaft, wonach bis in die siebte Generation gesühnt werden muß!

Die Revolution wird fortwährend geschürt und ihr der Boden bereitet. Nicht aus Dummheit, sondern weil der Merkelstaat daraus letzte Lebenskraft saugt. Deutschland ist „wettbewerbsfähiger“ geworden, was nichts anderes heißt, als daß in Deutschland die Arbeiter stärker ausgebeutet werden als anderswo. Die Wirtschaft „boomt“ dank niedriger Löhne, dank prekärer Arbeitsverhältnisse, dank Unsicherheit und Ungleichheit. Deutschland bezahlt anderswo schöne, gut ausgebaute Straßen, während unsere eigenen zu Schlaglochpisten verkommen und neuerdings sogar „Blow-Ups“ drohen, spontane Selbstzerstörung kostensparend errichteter Autobahnen. Der Pfusch am Bau wird somit sichtbar.

Die Politik handelt, als gäbe es kein Morgen. Die Lebensgrundlagen des deutschen Volkes werden systematisch zerstört. Wenn sich eine Frau von der Leyen hinstellt und behauptet, die Zuwanderer seien besser ausgebildet und jünger als der Durchschnitt der Deutschen, dann gehört jeder Kultus- und Bildungsminister seit 1948 an die Wand gestellt und als Hochverräter erschossen! Das ist nichts weiter als ein Eingeständnis des Totalversagens jeglicher Bildungspolitik.

Abgesehen davon trifft das mit der besseren Bildung nicht auf die Zudringlinge aus muselmanischen Ländern zu, die oft genug nur angelernte Fachkräfte für Sozialhilfeempfang sind und bleiben. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, und er wird NIE zu Deutschland gehören; er wird es allenfalls schaffen, Deutschland in Germanistan umzuwandeln, einen Staat, der auf Dritte-Welt-Niveau absinkt und nicht mehr fähig ist, seine Bewohner zu ernähren. Diese Leute, Analphabeten in mehreren Sprachen, drücken das Bildungs- und Intelligenzniveau in Merkeldeutschland erheblich, zum Ausgleich steigern sie das Revolutionspotential.

Machen wir uns nichts vor: Es wird in Deutschland ruhig bleiben, sehr ruhig, trotz eines Amok laufenden Staates. Die Deutschen werden es hinnehmen und sich anpassen, anstatt frühzeitig die Weichen umzustellen. Keine politische Kraft wird zur Revolte aufrufen, kein Bundeswehr-General einen Putsch wagen. Wir bekommen nur immer mehr und immer größere Lasten aufgebürdet, bis wir unter diesen Lasten zusammenbrechen. 2014 wird nichts passieren, 2015 werden wir vielleicht mit geballter Faust in der Tasche herumlaufen, aber noch immer auf Kommando jubeln, wie damals, am 7. Oktober 1989, vor dem großen Genossen Staatsratsvorsitzenden paradieren.

Wir werden eine Währungsreform hinnehmen, eine Plünderung der Konten, die Umstellung der Rente auf Essensgutscheine. Der Deutsche gibt nicht so schnell auf, er erträgt geduldig und paßt sich an, höchstens die Witze werden giftiger. Wir werden die totale Überwachung hinnehmen, das in Perfektion erleben, was George Orwell nur angedeutet hatte. Der Große Bruder wird überall sein, jederzeit eingreifen, unbarmherzig zuschlagen. 2016 werden wir Gefangene im eigenen Land sein. Wir brauchen keine amerikanischen, britischen oder israelischen Panzer im Land, um die Bevölkerung niederzuhalten, das werden wir gegenseitig tun. Dafür gibt es doch die ganzen „Gutmenschen“, die allzeit bereiten Denunzianten, die „antifaschistischen“ Schlägerbanden, die gegen jeden bürgerlichen Aufmarsch gehetzt werden.

Was jedoch kein Mensch vergessen darf: Es ist Deutschland, das da gequält wird. Es ist das Land, auf welches das Wort vom „Furor Teutonicus“ geprägt worden ist. Sie alle kennen das Sprichwort über jenen einen einzigen Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Dank der Oberflächenspannung des Wassers können Sie ein Glas bis über den Rand füllen, das Wasser wölbt sich empor. Bis dieser eine einzige Tropfen kommt, der zuviel ist. Das ist ein nettes Experiment, das Ihre Enkelkinder bestimmt fasziniert.

Deutsche beseitigen Probleme sehr effizient und wenn nötig, auch überaus rücksichtslos. Deshalb haben wir noch immer ausländische Soldaten im Land, deshalb gibt es Einheiten wie EUROGENDFOR, also ausländische Polizeikräfte, die dazu ausersehen sind, Deutsche niederzumetzeln. Unsere Volksverräter haben vorgesorgt, um ihr ebenso kostbares wie niederträchtiges Leben zu schützen. Das aber funktioniert nur, wenn sich die Revolution auf Deutschland beschränkt. Kein Italiener wird vor dem Berliner Kanzleramt Wache schieben, wenn in seiner Heimat die eigene Familie vom dortigen Bürgerkrieg bedroht ist. Kein Pole wird Deutsche massakrieren, wenn die Versorgung in Polen zusammengebrochen ist und seine Angehörigen Hungers sterben.

Die internationalen Schutztruppen lösen sich auf, sobald Merkeldeutschland ausgeplündert ist. Den Ausländern ist das Schicksal deutscher Politiker egal, schließlich gilt noch immer, daß jeder den Verrat liebt, aber keiner den Verräter. Revolution und Bürgerkrieg werden auf Deutschland übergreifen, und dann wird es schnell blutig werden. Ausheben der Sammelgräber, Aufstellen der Hinrichtungslisten und deren Abarbeitung. Ob es Volkstribunale geben wird oder ob der Mob das gleich beim Einsammeln erledigt, wird sich zeigen.

An Anführern wird es nicht mangeln. Sobald es losgeht, werden sich viele bemüßigt fühlen, die revolutionsbereiten Mitmenschen anzuführen, ist das doch der beste Schutz davor, selbst den Dankesorden des Deutschen Volkes zu empfangen. Alle großen Revolutionen haben sich schlagartig ausgebreitet, da hat niemand gewartet, bis ein Bote aus Paris oder Moskau angekommen ist. Da hat man begeistert losgelegt und sich beteiligt.

Es gibt in Deutschland derzeit keine Partei und keine Organisation, die in der Lage ist, eine Revolution zu führen. Das heißt, daß es keine Partei oder Organisation gibt, die eine Revolution im Zaum halten kann. Wenn es losgeht, wird unkontrolliert losgeschlagen. Falls Sie Ihren eigenen Blutrausch bändigen können, sind Sie gut beraten, sich den Revolutionären erst einmal fernzuhalten. Gehen Sie in Deckung und harren Sie aus. Nach ein paar Wochen, wenn die Verhältnisse überschaubar sind, können Sie immer noch Ihre Dienste anbieten. Vergessen Sie die „Mad Max“-Szenarien, mit lokalen Räuberbaronen, wir leben immer noch in Deutschland. Da kehren Recht und Ordnung recht rasch wieder ein.

Revolutionäre haben zumeist nur Vorstellungen, was sie vernichten und umbringen wollen, eine Liste dafür, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, habe ich ganz oben aufgeführt. Womit sich Revolutionäre erst spät beschäftigen, ist die neue Ordnung nach der Revolution. Alle Politiker sind tot? Das ist kein Problem, da werden sich schnell neue finden. Es war ohnehin das mittelmäßigste Mittelmaß, das es in die Politik gedrängt hat. Richter und Staatsanwälte benötigt die Revolution erst später wieder, bis dahin gibt es die Volkskomitees, die auf Freispruch, Arbeitslager oder Hinrichtung erkennen. Banker sind weitgehend überflüssig, höhere Beamte lassen sich schnell durch einfache Beamte ersetzen, die sich auskennen. Zahlreiche Ämter und Behörden sind nach der Revolution sowieso überflüssig, da wird es keinen Mangel geben.

Bleiben die Journalisten. Der Verlust der Pressehuren der qualitätsfreien Medien ist eher ein Gewinn, eine weniger verlogene und freiere Presse kann auf die früheren Mitarbeiter ganz problemlos verzichten. In dieser Beziehung braucht eine Revolutionsregierung keinerlei Vorsorge zu treffen.

Nach der Revolution benötigt das Land vor allem Arbeiter, die sich nicht zu schade sind, das Land wieder aufzubauen. Eine Revolution verursacht Zerstörungen, die beseitigt werden müssen. Die Revolutionsregierung benötigt Geld, eine Form der Zahlungsmittel, um Arbeit gerecht zu entlohnen. Die Regierung muß die Versorgungsnetze wieder aufbauen, dafür sorgen, daß Nahrungsmittel in die Städte gelangen. Sie muß dafür sorgen, daß Ärzte zur Verfügung stehen.

Die Revolution wird kein einziges Problem wirklich beseitigen, sie sorgt nur dafür, daß die Regierung nicht mehr gegen, sondern für das Volk arbeitet. Die französische und die russische Revolution haben experimentiert, ehe mit Napoleon und Stalin „normale“ Verhältnisse eingekehrt sind. Napoleon hat Frankreich mit starker Hand geordnet, dem Land eine moderne Verfassung gegeben, aber zugleich millionenfachen Tod und Verderben über ganz Europa gebracht. Stalin hat den Kommunismus in Rußland etabliert, die Sowjetunion zu einem mächtigen Staat gemacht, jedoch 20 Millionen Russen abgeschlachtet und halb Europa geknechtet. Auch er wollte sein Reich durch Kriege expandieren, durch äußeren Größenwahn von inneren Problemen ablenken.

Die Revolution selbst läßt sich nicht kontrollieren, da die BRD alle Strukturen verhindert, die dazu in der Lage wären. Eine Revolution, welche die Auswüchse der sogenannten Demokratie vernichtet, hinterläßt dadurch keine bleibenden Schäden. Wichtig ist die Zeit nach der Revolution, wenn es gilt, den großen Kriegsherrn zu verhindern. Wenn der Monarch – der Alleinherrscher wird mit größter Wahrscheinlichkeit kommen, ob er nun Kaiser, König, Präsident oder Staatsratsvorsitzender heißen mag – sich auf die wichtigste Aufgabe konzentriert und Deutschland wieder aufbaut, hat die Revolution ihren Zweck erfüllt und eine bessere Zeit eingeleitet.

Die Revolution findet allerdings in einem einmaligen Umfeld statt: Alle umliegenden Staaten sind ebenfalls betroffen, die komplette derzeitige Weltordnung löst sich auf. Die Schwäche der anderen Länder führt dazu, daß der Monarch glauben mag, erfolgreich mit militärischer Gewalt die Grenzen zu verändern. Das aber ist der falsche Weg. Der richtige Weg führt über den Aufbau des neuen Deutschen Reiches. Das Reich hat die Fähigkeit, andere Länder friedlich zu assimilieren, dank der eigenen Stärke.

Michael Winkler

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