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Griechenland-Tribut-Beispiel:

Filed under: allgemein — vom Hofwart @ ´

Dritter Aufzug im EU-Untergangsdrama?

Wie viel muss der „deutsche Idiot“ (Greg Lippmann) für die Bezahlung der Kreditwetten aufwenden? Die Antwort lautet: Letztendlich jede Summe, weil die Wettsummen nach Belieben von der Wall-Street festgesetzt und fällig gestellt werden. Kein Finanzminister der EU weiß, wie hoch die Wetten der Wall-Street gegen die Euro-Staaten derzeit stehen. Allein die Schätzungen für zu bezahlende Wetten für das kleine Griechenland variieren zwischen „260 Mrd.“ [1], „400 Mrd.“ [2], „1000 Mrd.“ [3] und „2000 Mrd.“ [4] Man rechne diese Summen einmal für alle Euro-Schuldenstaaten hoch, und es gibt keinen Staat ohne Schulden in Bankrott-Höhe im Euro-Währungsreigen.

Dass es sich bei diesen Summen nicht um wirklich aufgenommene Kredite handelt, wissen Sie, liebe NJ-Leser, als geisteselitärer Kreis, seit langem. Aber auch dem gläubigsten BRD- und Eurotrottel müsste diese Tatsache langsam einleuchten. Knapp 350 Milliarden Euro wurden zur Bezahlung der griechischen Schulden in Form sogenannter „Hilfspakete“ und „Schuldenerlasse“ seit 2010 zur Verfügung gestellt, doch die Gesamtschulden des Landes seit dem Jahr 2010 haben sich nicht verringert. Im Gegenteil, sie erhöhten sich, ohne dass zwischen 2010 und 2012 nennenswerte Neuschulden aufgenommen worden wären.

Im Mai 2010 belief sich der sogenannte Schuldenstand Griechenlands nach offiziellen Angaben auf knapp 330 Milliarden Euro. Es hieß damals, dass 110 Milliarden Euro in Form einer sogenannten „Griechenland-Rettung“ die Schulden des Landes sozusagen halbieren und damit den Fälligkeits-Druck beseitigen würden. In Wirklichkeit belief sich das „Erste Hilfspaket“ auf etwa 140 Milliarden Euro (107,3 Milliarden durch die EU-Staaten, also BRD, und 34,3 Milliarden durch den EFSF). Niemand regte sich darüber auf, dass die 110-Milliarden-Euro-Rettung zu knapp 80 Prozent (85 Milliarden) aus CDS-Wettfälligkeiten bestand: „Spekulanten haben in jüngster Zeit mit riskanten Finanzwetten zur Verschärfung von Griechenlands Finanzkrise beigetragen. … Im Februar hielten Anleger Kreditausfallversicherungen für griechische Anleihen im Wert von 85 Milliarden Dollar, doppelt so viel wie noch ein Jahr zuvor.“ [5] Der oberste Finanzaufseher der BRD, Jochen Sanio, bestätigte diese Tatsache 2010 im Zuge der „Ersten Griechenland-Rettung“: „Bafin-Chef Jochen Sanio hat vor einem ‚Angriffskrieg‘ der Spekulanten gegen die Euro-Zone gewarnt. Die Zocker hätten bereits im Fall Griechenland bis zu 500 Prozent Gewinn eingefahren – nun könnten sie auch Spanien und Portugal zu Fall bringen. … Sanio sprach vor dem Haushaltsausschuss des Bundestages, der Experten über die Sinnhaftigkeit des Griechenland-Hilfepakets befragte. Er rechnete vor, dass Spekulanten mit CDS im Falle Griechenlands in drei bis vier Monaten rund 500 Prozent Gewinn einstreichen konnten.“ [6]

Mittelalterlicher Wucher von zum Beispiel 300 Prozent ist heutzutage verboten. Aber mit dem Wettsystem, dem kriminelle Politiker im Auftrag der Finanzhyänen Gesetzeskraft verliehen haben, kommen umgerechnet mehrere tausend Prozent Zinsen im Jahr zusammen, nicht nur mittelalterliche 300 Prozent, wie dieses Beispiel zeigt.

Aber 2011 hatten die Schulden Griechenlands, trotz der sogenannten „Ersten Rettung“ von etwa 140 Milliarden, sogar noch zugenommen. Der Schuldenpegel lag dann bei der Marke von knapp 360 Milliarden Euro. 2011 wurden die Normalbanken und Versicherungen sogar gezwungen, 109 Milliarden Euro an Griechenlandforderungen abzuschreiben (damit verschwindet die Altersversorgung über Lebensversicherungen vieler Deutscher im schwarzen Wall-Street-Loch). Die Goldman-Sachs-Wetten blieben aber bestehen, die Wall-Streeter mussten keine Abstriche machen. Zusätzlich wurde eine erneute Griechenlandrettung von mindestens 130 Milliarden Euro beschlossen. Aber Ende 2012 zeigte Griechenlands Schuldenpegel immer noch 307 Milliarden Euro an. Und zur Hälfte des Jahres 2013, trotz Auszahlungen von 237,3 Milliarden Euro (Hilfspakete) und 109 Milliarden Euro aus dem Schuldenerlass, haben sich Griechenlands „Schulden“ erneut erhöht. Mitte 2013 zeigte der Schuldenpegel sogar 330 Milliarden Euro an.

Und jetzt heißt es, bei einer Griechenland-Pleite fielen sogar zwei Billionen Euro an „Schuldendienst“ für das kleine Land an. „… zwei Billionen Euro, die man bräuchte, um den griechischen Euro-Ausstieg zu handhaben.“ [7]

Auch der ungebildetste und dümmste politisch-korrekte Zeitgenosse muss anhand dieser Zahlen erkennen, dass die sogenannten Länderfinanzierungen (Rettungen) nur dazu da sind, das Wall-Street-System mit Billionensummen für „synthetische“ Schulden (Wetten) zu beschenken. Es handelt sich nicht um wirkliche Geldaufnahmen (Kredite).

Alle Beteiligten in Politik und Gesellschaft nehmen diese Summen demutsvoll hin, anstatt zu fordern, diese Bankster-Menschenfeinde für ihre Verbrechen vor ein Gericht zu stellen. Und mit ihnen die kriminellen Politiker, die in deren Auftrag diese Vernichtungsgesetze zur Legalisierung der „finanziellen Massenvernichtungswaffen“ erlassen haben. Denn dafür bezahlen wird am Ende allein der Deutsche. Das ist der Grund, warum der ehemalige jüdische Wetten-Spezialist der Deutschen Bank, Greg Lippmann, die Deutschen so liebevoll Idioten nannte. Als Lippmann einmal von zwei anderen Hedgefonds-Managern gefragt wurde, „wer der Idiot, sein Kunde sei,“ antwortete Lippmann: „Blöde Deutsche. … Sie glauben an die Regeln.“ [8]

Seit Goldman-Sachs sozusagen die EZB voll übernommen hat, indem Mario Draghi, der ehemalige Goldman-Sachs-Direktor, zum Präsidenten der EZB gekürt wurde, nimmt die Titanic erst richtig Fahrt auf – mit Ziel Finanz-Eisberg. Dazu heißt es in dem ARTE-Film „Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt“: „Goldman-Sachs konnte seinen Einfluss auf die Regierungen stärken und sich vonseiten der amerikanischen und europäischen Justiz völlige Straffreiheit zusichern. Das Geschäftsgebaren der Bank ist überaus diskret. Ihr Einfluss reicht weit in den Alltag der Bürger hinein – vom Facebook-Börsengang über die Ernennung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bis hin zum Lobbying gegen die Regulierung des Finanzsektors. Der Arm der Bank ist lang, und sie befindet sich stets auf der Gewinnerseite.“ [9]

Draghis Ankündigung, er werde „den Euro retten, koste es, was es wolle“, war der Startschuss für die Endrunde im Trillionen-Tribut-Spiel der Wall-Street gegen den „deutschen Idioten“. Obwohl die politische Liebesdienerin der Wall-Street und ihr „rollender“ Steuereintreiber immer wieder verkündeten, durch Todessparen der Länder würden die Schulden abgebaut, war natürlich von Goldman-Sachs-Rothschild genau das Gegenteil geplant. Das Todessparen wird nur benötigt, um die täglich höher werdenden Wettfälligkeiten einlösen zu können, wie offiziell bestätigt wird: „Mit dem Geld aus dem Ausland wurden vor allem die Banken und deren Gläubiger ausgezahlt, meist selbst aus dem Ausland.“ [10] Obwohl dies heute öffentlich zugegeben wird, dass nämlich mit den „Hilfsgeldern“ und dem Eingesparten die „Wettgläubiger aus dem Ausland“ (Goldman-Sachs usw.) bezahlt werden, regt sich niemand über die Schulden-Abbau-Lügen von Merkel und Schäuble auf. Warum auch, über die Holocaust-Lügen regt sich ja auch niemand auf, die ja unseren Untergang bereitet haben. Warum also soll es nun nicht verstärkt mit der Schulden-Rettungs-Lüge weitergehen?

Fest steht, es war nie geplant, die Schulden der verschuldeten EU-Länder abzubauen, vielmehr war geplant, die Schulden zu erhöhen. „Finanzkrise: Euro-Länder häufen neue Schulden an. Trotz harter Sparmaßnahmen steigt der Schuldenstand im Euro-Raum.“ [11]

Die neue Schuldenspirale, entgegen dem Lügengeschwätz von Merkel und Schäuble, wurde durch die Rede von Goldman-Sachs-Gouverneur Mario Draghi in seiner Eigenschaft als EZB-Präsident am 26. Juli 2012 vor „Investoren“ in London ausgelöst. Draghi rief den versammelten Wall-Streetern mit freudig-bebender Stimme zu, dass jede, wirkliche jede Summe an neuen „Krediten“ für Griechenland und den Rest der Euro-Länder von der EZB garantiert würde. Die Garantien würden ausreichen, beschwörte Draghi die anwesenden Finanzhyänen. Wörtlich: „Glauben Sie mir, es wird reichen.“ Damit hat Draghi den Euro-Schuldentribut nicht nur am Leben erhalten, „er hat ihn gewissermaßen neu erfunden.“ [12]

Unfassbar, während die Trulla und ihr Vasall Schäuble kaltschnäuzig verkünden, „die Neuverschuldung in Europa geht stark zurück und ist im Schnitt nur noch halb so groß wie vor drei Jahren“ [13], schreiben nicht nur die Medien genau das Gegenteil, wie oben zitiert, sondern zeigen auch die offiziellen Statistiken genau das Gegenteil auf. In den Medien wird sogar posaunt, dass jetzt, Dank Draghi, noch mehr Schulden aufgenommen werden, sogar von den aktuellen Pleite-Staaten: „Seit einem Jahr strömt das Geld der Finanzinvestoren nach Portugal und in andere Randländer, es fließt im großen Stil. … Es ist einer der größten Vermögenstransfers der Geschichte. … Ein Hedgefonds bietet sogar im großen Stil den Aufkauf von Griechenland-Anleihen an.“ [14]

Draghi hat seine Meute von der Leine gelassen, um die Deutschen finanziell zu zerfleischen. Seine Goldman-Sachs-EZB stellt das Geld ohne die Kontrolle und Erlaubnis der Wähler künstlich her, gibt es seiner Meute und die leiht es den Staaten mit gewaltigem Zinsaufschlag und den üblichen CDS-Todeswetten zurück. Und der „deutsche Idiot, der an die Regeln glaubt“, muss bezahlen. Wie oben am Beispiel Griechenlands gezeigt wird, entfielen auf die Begleichung der Wetten sogar 80 Prozent des „Ersten Hilfspakets“. Mit jeder neuen Kreditaufnahme, obwohl wir, die Bürger, die Eigentümer des hergestellten Geldes sind, es aber mit diesen modernen Wucheraufschlägen zurückleihen müssen, erhöhen sich natürlich genau diese Wetten gegen uns ins Unvorstellbare.

Der Dokumentarfilm von Michael Moore „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ aus dem Jahr 2009 lässt den Normalbürger vor der menschenverachtenden Energie dieser „Blutsauger“ erschaudern. Moore befragte unter anderem auch zwei der renommiertesten Finanzexperten von den bekanntesten US-Universitäten, was man eigentlich unter CDS (Credit Default Swaps, richtig übersetzt: Tauschgeschäft von fälligen/rückständigen Krediten) verstehen müsse. Niemand konnte es ihm erklären. Wir können somit davon ausgehen, dass die Lippmann’schen „Idioten“ der BRD-Lobby-Politik noch viel weniger davon verstehen. Aber sie sind dennoch bereit, jede sogenannte Wettfälligkeit einzulösen. Die Vasallen-Politiker wissen nur eines: Bei Vorlage einer solchen Wettfälligkeit durch die „Wall-Streeter“ muss bezahlt werden. Es sind laut Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fünf Wall-Street-Institute, die im Geheimen diese Wettsummen nach Belieben festlegen und von der BRD Bezahlung verlangen. [15] Die Wetten enden laut Verträgen übrigens nie.

Die CDS-Wette wird dem Lippmann’schen „Idioten“ als Kreditversicherung verkauft. Das dürfte wohl die primitivste Lüge sein, auf die die „Leuchten“ bislang reingefallen sind. Würde die Wall-Street das Versicherungsrisiko eines Zahlungsausfalles von EU-Ländern übernehmen, wie es mit dem Titel dieser Papiere suggeriert wird, müssten sie enorme Summen bezahlen, anstatt einzustreichen. Doch es ist genau umgekehrt, je mehr ein Land pleite ist, desto höher steigen die CDS-Wettenfälligkeiten, anstatt die Pleitesummen von den sogenannten „Versicherungen“ ausgezahlt und die Schulden getilgt zu bekommen.

Der ehemalige EU-Beauftragte für besonders schweren organisierten Betrug, Dr. Wolfgang Hetzer, kommentiert die Natur der CDS-Wetten, obwohl auch er nicht weiß, wie der Betrug abläuft, wie folgt: „Allerdings erhält der Sicherungsnehmer die Ausgleichzahlung unabhängig davon, ob ihm durch den Ausfall des Referenzschuldners überhaupt ein Schaden entsteht. CDS sind also Instrumente, mit denen unabhängig von bestehenden Kreditbeziehungen Kreditrisiken gehandelt werden können.“ [16] Der sogenannte Versicherer, die Wall-Streeter mit ihren CDS-Papieren, erhält also die Wettsummen immer, egal ob der Versicherungsfall eintritt oder nicht. Die CDS-Wetten werden unter den fünf Wall-Street-Händlern formal zigmal hin- und herverkauft, bis die gewünschte Fälligkeitshöhe erreicht ist. Somit handelt es sich also um nichts weiter als um eine anders titulierte Tributform in Billionenhöhe, in Bälde sogar in Trillionenhöhe.

Wenige aus der politisch-korrekten Elite wagen sich, die Menschenfeinde von der Wall-Street und ihr irrwitzig-wahnsinniges Programm auch nur am Rande zu kritisieren, weil sich die politischen Systemvasallen der BRD diesem menschenfeindlichen Konzept voll und ganz verschrieben haben. Und niemand von den Systemlingen wird es wagen, den Deutschen beizustehen, ihre Peiniger beim Namen zu nennen, damit die Deutschen ihre Rettung selbst organisieren können. Gabor Steingart, ehemals SPIEGEL-Chef im Hauptstadtbüro, fand dennoch einige Sätze, mit denen er zumindest auf die Feinde der Menschheit und ihr unmenschliches System hinwies: „EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Politik der wundersamen Geldvermehrung ist viel gefährlicher als die Leute von Google. Die wahre Alchemie findet in unseren Notenbanken und in den Köpfen von Finanzpolitikern statt. Diese bildungsfernen Schichten in den Wettbüros der Banken. … Deren Rettungspolitik rettet nicht. … Tatsächlich befinden wir uns in einem Wahnsystem, dessen Rationalität nicht mehr funktioniert … Im Zentrum des Systems stehen Politiker und Bankvorstände. Die Feinde des Wohlstandes haben Gesicht und Adresse.“ [17]

Die Analysen des NJ aus 20 Jahren Aufklärungskampf werden tagtäglich und immer offener bestätigt.


1) Welt.de, 11.05.2012
2) Salzburger Nachrichten, 15.05.2012, S. 15
3) „Eine vertrauliche Mitteilung des IIF schätzte die Kosten des griechischen Euro-Austritts auf eine Billion Euro.“ (Welt.de, 15.05.2012)
4) „Griechen-Pleite kostet 2 Billionen Euro.“ (BILD.de, 01.10.2011)
5) Spiegel.de, 06.03.2010
6) Welt.de, 05.05.2010
7) BILD.de, 01.10.2011
8) Der Spiegel, 17/26.04.2010, S. 98
9) ARD, Sendung, 04.09.12, 20:15 – 21:30
10) ZDF, Frontal21, Sendung vom 11. Juni 2013
11) Spiegel.de, 22.07.2013
12) Welt.de, 30.07.2013
13) Focus.de, 27.07.2013
14) Welt.de, 30.07.2013
15) „Die Wetten werden am Markt für Kreditausfallversicherungen angenommen, der nur Profitanlegern zugänglich ist. Die Buchmacher sind fünf Investmentbanken. Selbst Aufsichtsbehörden dürfen ihnen nicht in die Bücher schauen, gehandelt wird außerhalb der Börse. Solange man sie gewähren lässt, wissen also allein die Buchmacher, wer welche Werte laufen hat.“ (FAS, 07.03.2010, S. 12)
16) Wolfgang Hetzer, FINANZ-MAFIA, Wie Banker und Banditen unsere Demokratie gefährden, Westend-Verlag, Frankfurt 2011, S. 316
17) FAZ, 31.07.2013, S. 27

National Journal

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