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Wie es sich anfühlt als deutsches Mädchen in Berlin-Neukölln zu leben …

Filed under: Multikulti — vom Hofwart @ ´

Es war im Spätsommer 2010, Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab spaltete grad das Land, als die Bild am Sonntag den grandiosen Reporter Marc Fischer in ein Krisengebiet schickte. Er sollte in Berlin-Neukölln nach dem Rechten sehen. Nein, nicht nach Thilo Sarrazin, der geht nicht nach Neukölln, der schreibt nur drüber, er sollte Thilos Thesen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Eine gute Idee, wer, wenn nicht er, der schon die halbe Welt bereiste, der uns so gut erklären konnte, wer, wie, wo tickte, er, der Reporter mit dem dicken Herzen, dem Fremdenfeindlichkeit fern lag, vielleicht auch, weil er sich selbst überall ein bisschen fremd fühlte, hätte eine fairere, eine ausgewogenere Reportage schreiben können?
Marc Fischer versagte. Er musste versagen, ihm blieb gar nichts anderes übrig. Denn um zu fühlen, wie Neukölln wirklich tickt, braucht es ein hübsches Gesicht und ein paar pralle Titten.

Neukölln, was ist das überhaupt? Ein Berliner Bezirk auf fünfundvierzig Quadratkilometern mit mehr Einwohnern (322.931) als die meisten Großstädte unseres Landes, mehr als Bochum, Mannheim oder Rostock. Hier leben im Schnitt die ärmsten Menschen (17 bis 36 Prozent Arbeitslose), die meisten Verbrecher (etwa 60 Prozent aller Berliner Straftaten), Migranten (35 Prozent) und die ungebildetsten Menschen (41 Prozent ohne Ausbildung) Deutschlands.
Der Schauspieler Horst Buchholz stammt aus Neukölln, und die frühere Mutter der Nation Inge Meysel, die Sängerin Marianne Rosenberg, der Sänger Frank Zander und der Fußballer Carsten Ramelow, ach ja, und Kurt Krömer. Zwei große deutsche Filme spielten hier. Leander Haußmanns Sonnenallee und Knallhart von Detlev Buck. David Bowie benannte einen Song seines Albums Heroes nach Berlins Problemviertel. Und neulich vergewaltigten drei türkischstämmige Jugendliche ein deutsches Mädchen und kamen, na klar, mit Bewährungsstrafen davon. Näheres dazu -> Bewährungsstrafe nach sexuellem Missbrauch wirft Fragen auf

Ich wohnte einst auf der Sonnenallee. Heute treibe ich mich oft rund um den Karl-Marx-Platz rum, weil meine Freundin dort lebt. Ich könnte Euch Geschichten von unzähligen Migranten erzählen, die unheimlich in Ordnung sind. Vom Perser, der mich in seinem Spätkauf anschreiben lässt, wenns mal knapp ist, von meinem türkischer Nachbarn, der sich um meinen Rechner kümmert, wenn der hakt, der möchte, dass ich für ihn ein Studentencafé schmeiße, weil ich seiner Meinung nach so gut mit Menschen könne, vom lustigen Araber, der mir die leckersten Falafel des Viertels serviert und natürlich von den netten Kurden, die in ihrem Café berauschendes Kraut verkaufen. Könnte ich. Aber um mich geht es heute nicht. Es geht um die Mädchen, um die Frauen in Neukölln. Genauer: Um die deutschen Frauen.

Meine Freundin wohnt in der schönsten Ecke Neuköllns, in Rixdorf. Hier scheint die Zeit seit zweihundert Jahren stehen geblieben. Als hätten die Bombenhagel des zweiten Weltkriegs einen Bogen um dieses zauberhafte Dorf in der Großstadt gemacht. Eine Wohlfühloase also? Nicht wirklich.
„Ich möchte hier lieber heute als morgen wegziehen.”, sagt sie. Neukölln sei eine Art Gefängnis mit fundamentalistischen Migranten als Wärter. Oha. Doch so ernst?
„Wie mans nimmt. Ich würde hier nicht im Minirock rausgehen. Ich würde dich auf der Straße nicht leidenschaftlich küssen. Und, ganz wichtig, ich käme niemals auf die Idee ohne Kopfhörer auf den Ohren auch nur einen Schritt vor die Tür zu machen.”
Ohne Kopfhörer?
„Ja. Sie sind mein Schutz. Habe ich sie auf, versinke ich in meiner Musik, kann wenigstens so tun, als würde ich die gierigen Blicke und die ekligen Sprüche der Migranten nicht bemerken.”
Wie oft kommen gierige Blicke und eklige Sprüche vor?
„Wann kommen sie nicht vor? Sie kommen immer vor. Am schlimmsten ist es, wenn es mehrere Jungs sind. Da wird sich gegenseitig hochgestachelt. Mich überkommt dann jedes Mal ein beklemmendes, ein beängstigendes Gefühl. So ähnlich wie früher in der Schule, wenn man befürchtete gleich auf die Fresse zu bekommen.”

Das klingt nicht gut. Das klingt nicht richtig. Eine Frau sollte in ihrer eigenen Stadt, in ihrem eigenen Land keine Angst haben müssen. Warum sind diese Männer nur so?
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky erklärte es Marc Fischer gegenüber wie folgt: „Weil es mittlerweile immer mehr gut ausgebildete Frauen gibt, die sich für den klassischen Macho-Muslim-Mann nicht mehr interessieren; dieser Typ Mann holt sich dann ein Mädchen aus der Türkei und gründet die nächste Großfamilie. Die Kinder werden wieder nach den Mittelalter-Methoden erzogen; der Höllen-Kreislauf beginnt von vorn.“

Gestern schnappte ich mir auf der Karl-Marx-Straße einen Migratenbengel, der einer Frau im Minirock „Bitch” hinterher rief. Er war vielleicht fünfzehn, sechzehn Jahre alt. Drauf angesprochen, meinte er, diese Frauen würden es nicht anders wollen, sonst würden sie die Männer jawohl kaum mit so kurzen Röcken provozieren. Ich versuchte ihm zu erklären, dass das Tragen von kurzen Röcken möglicherweise im wilden Kurdistan eine Provokation sei, in Deutschland dagegen volkommen legitim. Ich denke, es blieb beim Versuch.

Eben bat ich meine Freundin mit einem Wort auszudrücken, wie es sich anfühlt als deutsche Frau in Neukölln zu leben. Sie musste nicht lang überlegen um auf „Scheiße!” zu kommen. Zyniker könnten sagen: „Dann zieh doch weg!” Will sie ja. Aber ob das die Lösung ist? Neukölln zu einem Ghetto verkommen zu lassen? Na, ich weiß ja nicht. Wir Deutschen haben mit Ghettos nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht. Nein, es müssen andere Lösungen her. Rückständigkeit und Dummheit müssen bekämpft werden. Statt sich in der Koranschule verblenden zu lassen, sollten die Migrantenkids andere Dinge lernen. Deutsch zum Beispiel. Und Respekt. Respekt vor Frauen, die nicht ihre Mütter, nicht ihre Schwestern sind. Respekt vor deutschen Frauen. Das wäre schon mal ein Anfang.

zukunftskinder.org

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2 Kommentare »

  1. Haben diese Mädels denn keine Väter und Brüder, die sie vor diesem Gesindel schützen ?
    Leider nein, die deutschen Männer sind wohl nur noch kastrierte Eunuchen, die sich am Samstag grölend im Stadion die Bierkanne zu Gemüte führen..

    Kommentar von NPD KV UNNA / HAMM — ´ @ ´ | Antwort

  2. Habe als junge CH-Frau 2009 ein halbes Jahr in Neukölln gelebt, auch in Rixdorf. Habe kein einziges Mal eine ähnliche Szene erlebt, wie hier beschrieben wird, sogar ohne Musik in den Ohren.

    Kommentar von Anonymous — ´ @ ´ | Antwort


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