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Sich selbst im Wege stehen II

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

Nachdem mein Text über die Probleme der „Bewegung“ für verschiedene Diskussionen gesorgt hat, möchte ich mich zu dem Vorwurf äußern, er sei nur negativ und er präsentiere keine Lösungen.

Der Grundgedanke des Textes war es, die Probleme der „Bewegung“ hervorzuheben, bzw. sie zu analysieren. Eine Auflistung von Missständen ist zwar auf den ersten Blick negativ, vom Grundgedanken aber her sehe ich es als positiv an, dass man sich mit den Problemen auseinander setzt und sie anspricht. Ich würde die Aufregung verstehen, wenn die Probleme erst seit kurzem bestehen würden, allerdings ist dem nicht so. Wenn man sich die letzten 20 Jahre ansieht, wird man feststellen, dass es oft die immer wiederkehrenden Probleme waren, welche einen Aufbruch verhinderten oder stoppten. Neid, Lügen,Verrat und asoziales Verhalten! Genau aus diesem Grund sollte man sich nicht darüber aufregen, dass immer wieder solche Texte erscheinen, sondern versuchen, die Probleme zu beheben und etwas zu ändern, damit nes keinen Grund für solche Texte gibt!

Wieso kann man die Kritik nicht annehmen und sich einbringen, anstatt sich darüber zu echauffieren und das ganze Thema niederzureden? Die Probleme sind nun einmal da und keiner kann sie leugnen! Nur wie? Und das bringt uns direkt zum nächsten Vorwurf. Der mangelnden Vorgabe von Lösungen. Man hat den Anspruch ein ganzes Land lenken zu wollen, doch kommt von allein nicht auf die einfachsten Lösungen.

Wenn ein Teil der Probleme beispielsweise das asoziale Verhalten von „Gleichgesinnten“ ist, dann sollte man diese ausschließen. Man sollte den Kontakt einstellen, sie von Veranstaltungen verweisen und sich nur mit vernünftigen Personen umgeben, die dem Ideal welches sie anstreben, nacheifern und versuchen in seinem Sinne zu leben. Man sollte Familien gründen und Kinder bekommen, denn durch Demonstrationen stoppt man den Volkstod nicht. Man sollte sich und seine Gruppe bzw. sein Umfeld anschauen und überlegen, ob man mit diesen Personen eine Volksgemeinschaft der Aufrichtigkeit, Treue, Solidarität und Arbeitsamkeit verwirklichen kann. Bei dummem, asozialem Geschwätz gilt es die betreffende Person darauf hinzuweisen und nicht so zu tun, als vertrete sie eine akzeptable Position. All das wären die ersten Dinge, die durch die Köpfe derjenigen gehen sollten, welche nachdenken.

Wir brauchen kein Drohnenheer, welchem man immer Befehle und Vorgaben übermitteln muss, damit es sich weiß, wie man sich zu verhalten hat. Wir brauchen Menschen mit einem starken freien Geist, die selbst denken, selbst Probleme erkennen und von allein versuchen, diese zu beheben und auszumerzen. Ich habe in meinem Text auf Probleme hingewiesen und nun hat jeder die Gelegenheit, jene zu klären und etwas zu verändern. Der Text sollte kein negatives Denken hervorrufen und Personen zum Resignieren bringen, er sollte aufwecken und zum Denken anregen! Denn wenn man die Probleme erkennt, sie abschafft und gestärkt aus der dunklen Zeit heraus tritt, dann kann man sich wieder den positiven Dingen widmen, all jenen Dingen welche die Weltanschauung und das Ziel tragen und für die es sich lohnt, gegen den Strom zu schwimmen!

Der so genannte Widerstand ist kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Und das Mittel muss adäquat sein. Eine Möglichkeit ist, sich fest im Stadtbild zu integrieren. Gebraucht zu werden. Zu zeigen, dass man was macht. Felix Menzel schreibt:

“Im Kleinen anzufangen, könnte bedeuten: eine Regionalwährung aufbauen, einen Gemeinschaftsgarten ins Leben rufen, ein Literaturcafé, eine Bürgerstreife in einem Stadtviertel mit hoher Kriminalität, eine Umweltschutz– oder Verbraucherschutzorganisation. Vielleicht ja auch nachbarschaftliche Kinderbetreuung?”

Ich hoffe, ich konnte mit dieser kurzen Erläuterung noch etwas zur Diskussion beitragen und Anregungen geben.

Ein Gastkommentar von Tom Schneider

infoportal-schwaben.net

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1 Kommentar »

  1. Im Kleinen anfangen jawohl. Sich in die Gemeinschaft einzubringen wird schon schwieriger, da in Feuerwehren, Umweltschutzverbänden, Elternbeiräten immer mehr gg. „Nazis“ ausgeräuchert wird..
    Auch wird ja schon zum Kampf gg. „brauen Ökobauern“ geblasen. Dennoch wenn der eine rausgemobbt/usw…
    wird, sollte der/die nächste leise und kompetent in diesenBereichen weitermachen.
    Von den Sikhs in Köln habe ich erfahren, daß die auch ohne Wehrdorf, nahezu vollautonom sind.
    Ob Schuhe, Autos, Kaffelöffel, gelbe Rüben oder Sonnenbrillen.
    Sikhs kaufen nur bei Sihks……….

    Freki
    NS: ich hoffe das ist sind positive Handlungsvorschläge
    NS: Nochmals Sihks: nicht mal bei den Royal Guards gehts ohne Turban….Ein wirklich radikaler
    traditionalistischer Fundamentalismus schafft Neugier und Respect…..

    Kommentar von Freki — ´ @ ´ | Antwort


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