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Und wieder ein „Hitlergruß“-Opfer…

Filed under: Demokratie — von Volksgenosse @ ´

Die Münchner Justiz stellt ihre Kabarettreife unter Beweis

München ist und bleibt die Stadt der Justizpossen. Als solche kann schon jetzt der sogenannte „NSU“-Prozeß gelten, die Comedy-Version mittelalterlicher Hexenprozesse – doch die Münchner Justiz bleibt unermüdlich und liefert fast wöchentlich Satireverdächtiges. Dieser Tage nun gab es wieder ein Opfer der verbreiteten Hitlergruß-Hysterie. Es handelt sich um einen 33jährigen bekennenden – Linksextremisten.

Der Student Jan-Thorsten R. versteht die Welt nicht mehr: „Ich bin Parteimitglied bei der ´Linken´ – und jetzt stehe ich als Neo-Nazi vor Gericht“, ließ er die „Abendzeitung“ wissen. Der Staatsanwalt warf ihm vor, vor dem Infostand einer islamkritischen Gruppierung den rechten Arm erhoben und „Sieg Heil“ gerufen zu haben. Und das „ausgerechnet am Jahrestag von Adolf Hitlers Reichspogromnacht 1938“, wie die AZ betroffenheitswabernd hinzufügt. In solchen Fällen werden im bundesdeutschen Rechtsstaat keine Gefangenen gemacht, und weder die Mitgliedschaft bei der „Linken“ noch seine türkische Lebensgefährtin halfen dem Angeklagten: 500 Euro Strafe.

Der Speichelflußreflex ist bei der Münchner Justiz endemisch: diese sperrt nicht nur augenscheinlich Kerngesunde wie Gustl Mollath jahrelang in die Psychiatrie, sondern kommt auch wegen halluzinierter „Hitlergrüße“ regelmäßig in Wallung. 2010 wurde gegen den heutigen Freisinger NPD-Kreisvorsitzenden Björn-Christopher Balbin wegen eines angeblichen „Hitlergrußes“ auf dem Marienplatz ermittelt. Das Verfahren wurde eingestellt – Polizeivideos zeigten, daß die terrorverdächtige Armbewegung in rhetorischem Überschwang und keineswegs absichtlich zustandekam. In einem anderen Fall half der Augenschein nicht – 2009 wurde BIA-Stadtrat Karl Richter wegen eines herbeiphantasierten „Hitlergrußes“ bei seiner Vereidigung im Jahr zuvor verurteilt. In diesem Fall ließ der sakrosankte Belastungszeuge, der CSU-Stadtrat und Vize der Israelitischen Kultusgemeinde Marian Offman, dem Gericht wenig Ermessensspielraum. Die Justizfarce ist bis heute unvergessen, und Jan-Thorsten R. von der „Linken“ befindet sich in guter Gesellschaft.

auslaenderstopp-muenchen.de

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