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Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag

Filed under: Linke/Antifa — vom Hofwart @ ´

BERLIN. Linksextremisten haben sich zu einem Brandanschlag auf die Bahnstrecke zwischen Berlin und Potsdam bekannt. „Wir verlängern heute den Ersten Mai, praktisch wie inhaltlich“, höhnten die Brandstifter auf der linksextremen Internetplattform Indymedia.

Bei dem Brand wurde ein Verteilerkasten mit Signal- und Kommunikationskabeln der Bahn zerstört. Betroffen davon waren neben einer S-Bahnlinie auch mehrere Regionalbahnen. In der Folge kam es zu massiven Beeinträchtigungen im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Tausende Fahrgäste mußten auf den Ersatzverkehr umsteigen.

„Wir haben an mehreren Orten im Süd-Westen Berlins, mit Wirkung in die besseren’ Wohngegenden hinein, die Personenmobilität sowie in Teilen die Telekommunikation stillgelegt“, heißt es in dem Schreiben der Gruppe „“ weiter.

Nicht der erste Anschlag auf die Berliner S-Bahn

„Wir verlängern den Ersten Mai, den klassischen Kampftag der Arbeiterklasse, und bringen die auf dem Funktionieren von technischen Netzen und Kreisläufen basierende zerstörerische Normalität des Arbeits- und Ausbeutungsalltages für eine kurze Zeit ins Stocken.“ Die Bahn geht davon aus, daß der Zugverkehr auf der Strecke noch bis zum Donnerstagabend eingeschränkt sein wird.

In der Vergangenheit hatte es bereits ähnliche Anschläge auf das Berliner S-Bahn-Netz gegeben. Im Oktober 2011 bekannte sich eine nach dem isländischen Vulkan benannten Gruppe „Hekla“ zu einem Brandanschlag auf einen Kabelschacht der Bahn westlich von Berlin. Die Linksextremisten wollten damit ein Zeichen gegen die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan setzen.

Im Mai 2011 legte eine linksextreme Gruppierung namens Das Grollen des Eyjafjallajökull“ durch einen Kabelbrand den Verkehr am Knotenpunkt Ostkreuz lahm. Es kam zu erheblichen Einschränkungen im S- und Regionalbahnverkehr. Einige Strecken waren komplett lahmgelegt. Teilweise herrschte ein regelrechtes Verkehrschaos in Teilen der Hauptstadt.

Bereits im November 2010 hatten Linksextremisten im Stadtteil Neukölln ein Kabelschacht der S-Bahn in Brand gesetzt. Auch hier kam es zu massiven Behinderungen im S-Bahnverkehr. Als Motiv gaben die Täter einen bevorstehenden Castor-transport an. (tb/krk)

Junge Freiheit

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