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Leipzig: Kostenlose Freiflächen für Szene-Clubs?

Filed under: allgemein,Linke/Antifa — von Volksgenosse @ ´

Zahlen soll wieder einmal die Allgemeinheit

Mindestens drei Flächen soll die Stadt bereitstellen als „selbstverwaltete Freiflächen für Kulturveranstaltungen in Leipzig“. So forderte DIE LINKE in einem Antrag in der Ratsversammlung im März 2013. Bescheidenheit war gestern.

Schon mit dem Titel des Antrages wollten die Einreicher offenbar suggerieren, daß in Leipzig die Kulturvielfalt bedroht ist, wenn die Stadt keine kostenlosen Freiflächen für privat organisierte Musikveranstaltungen zur Verfügung stellt. Am liebsten wäre es einigen Initiatoren wohl, wenn auf dem Augustusplatz die Bässe dröhnen, natürlich kostenlos für die Veranstalter. Bei der konzeptionellen Vorbereitung sollten nach dem Willen der Einreicher auch veranstaltungsrechtliche Fragen (Versicherung, Verkehrssicherung, Hygienebestimmungen etc.) berücksichtigt werden. Ein entscheidender Punkt fehlte jedoch: Wer trägt die Kosten und vor allem auf welche Höhe belaufen sich die Kosten? Wer beräumt zum Beispiel nach derartigen Veranstaltungen das Gelände von Unrat, die Stadtreinigung?

Forderungen aufstellen ist von jeher eine Grundtugend der LINKEN. Das ist auch einfach, solange das Geld der Steuerzahler, sprich der Allgemeinheit, dafür ausgegeben werden kann. In ihrem Antrag beklagte die LINKE außerdem, die Genehmigungspraxis für die Durchführung solcher Freiluftveranstaltungen sei für viele ehrenamtliche Kulturschaffende einfach nicht zu bewältigen.

Es mag durchaus richtig sein, daß für viele der Akteure Amtswege und Schriftverkehr gewöhnungsbedürftig sind. Doch im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte hat sich in Leipzig ein reges Kultur- und Vereinsleben entwickelt, teilweise auch und gerade mit öffentlichen Mitteln. Alle diese Vereine und Kulturinitiativen haben ihre Konzeptionen vorgelegt und ihre Anliegen öffentlich zur Diskussion gestellt, um von der Stadt Räumlichkeiten und finanzielle Unterstützung zu erhalten. So wurde Transparenz hergestellt und die sachgerechte Verwendung der erhaltenen öffentlichen Gelder kann dementsprechend nachgeprüft werden. An diese Regularien kann sich jeder halten, der sich öffentlich betätigen will. Daran werden sich wohl auch die Freiluft-Musikanten halten müssen.

Den Antragstellern zufolge handelt es sich bei den Freiluft-Initiativen „um selbstorgansierte und nicht-kommerzielle Musikveranstaltungen“. So selbstlos und nicht-kommerziell laufen die Veranstaltungen in der Praxis dann doch nicht ab.  Findige junge Leute verkaufen am Rande derartiger Veranstaltungen nicht nur Cola und Bier an das durstige Publikum, auf eigene Rechnung, versteht sich.

Auch manche bunte Pille oder ein Tütchen „Graß“ wird dabei an den Mann oder an die Frau gebracht.

Die LINKE befürchtete außerdem, die Veranstalter „werden in die Illegalität gedrängt“.

Hier wird ein altbewährtes Rezept der LINKEN deutlich:

Ein scheinbares Problem erzeugen bzw. aufgreifen,

–         öffentlich dafür mobil machen, möglichst mit medialer Unterstützung,

–         Druck erzeugen und Forderungen stellen,

–         öffentliche Gelder einfordern, um damit Fakten zu schaffen.

Grauzonen zu legalisieren, die vorher erst inszeniert wurden, diese Vorgehensweise hat seit Beginn der 1990er Jahre in Connewitz geradezu modellhaft funktioniert und wird gegenwärtig in Plagwitz wiederholt. Zu Lasten der kommunalen Kassen will die LINKE bei Jugendlichen punkten, daß ist der ganze Hintergrund ihres Anliegens.

Das Ende vom Lied war, daß Antifa-Queen Juliane Nagel, die zunächst in der Ratsversammlung den Antrag blumenreich begründete, dann zur Überraschung aller Anwesenden verkündete, der Antrag werde zurückgezogen. Schließlich sei es in erster Linie darum gegangen, das Anliegen der Initiatoren nochmals deutlich rüberzubringen. Unter anderem wurde auch der Lindenauer Hafen als möglicher Veranstaltungsort erwähnt. Dort sind zur Zeit umfangreiche Bauarbeiten im Gange. Vielleicht planen ja DIE LINKE und ihre Jünger einen „Tanz auf der Baustelle“, zwischen Kränen und Betonplatten.

Leipzig hat ein bereitgefächertes Kulturangebot aufzuweisen, wo für fast jede Szene und für jede Stilrichtung Stätten der Begegnung vorhanden sind. Den jungen Leuten mögen ihre Feiern und ihr Vergnügen von Herzen gegönnt sein. Kommunale Freifahrtscheine und staatliche Mittel für kostenlose Erlebnisplätze sind dafür allerdings nicht notwendig.

NPD Leipzig

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