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Vorra: Rücksichtloser Gastronom will Asylantenheim errichten

Filed under: Multikulti — vom Hofwart @ ´

Durch die seichte Asylgesetzgebung in der Bundesrepublik werden Menschen aus aller Herren Länder animiert in der BRD ihr Heil zu suchen. Vor allem aus wirtschaftlichen Gründen drängen Asylbewerber nach Deutschland. Die Anzahl derer welche den wirklichen Asylgrund, also politische Verfolgung im Heimatland erfüllen und glaubhaft nachweisen können, ist äußerst gering. Die Prüfung der Asylgründe sollte schnell und gründlich vonstatten gehen. Dem gesunden Menschenverstand zum Trotz wird all das in der BRD von der herrschenden Klasse ausgehebelt. Da sich die Bundesrepublik bei Asylanten – wie bei Ausländern allgemein – äußerst nachgiebig zeigt, reißt der Strom an Flüchtlingen nicht ab.

Lukrative Spekulationen mit Asylunterkünften bereits bekannt

An geeigneten Unterbringungsstätten mangelt es schon lange. Die Kommunen suchen fieberhaft nach Immobilien welche als Asylantenunterkünfte genutzt werden können. Bei der Einrichtung der Unterkünfte setzen sich die politisch Verantwortlichen meist frech über die Rechte und Sorgen der Anwohner hinweg. Auch skrupellose Immobilienbesitzer werden da natürlich hellhörig. Bietet sich hier doch die Gelegenheit schrottreife Immobilien auf Kosten der Kommune renovieren zu lassen und als Unterkunft für Asylanten gewinnbringend zu vermieten. Wir berichteten bereits über mehrere Fälle.

So versucht das evangelisch-lutherische Dekanat Nürnberg im kleinen beschaulichen Schwarzach eine dortige Immobilie als Asylunterkunft zu vermieten. Untergebracht werden sollen in dem ehemaligen Freizeitheim 35 Asylanten. Wohlgemerkt ist Schwarzach lediglich eine kleine beschauliche Siedlung mit insgesamt 35 Einwohnern (siehe auch: Infoschriften gegen Asylpläne in Schwarzach bei Schwabach). Ein weiteres Beispiel ist Wörth an der Isar. Hier stand sogar in dem Raum, dass dort durch lukrative Vetternwirtschaft die Vergabe der Asylunterkünften betrieben wurde (siehe: Asyl-Missbrauch mal anders: Vetternwirtschaft im Landratsamt Landshut?).

„Goldene Krone“ nicht mehr golden – Renovierung auf Staatskosten?

Nun wurde in Vorra im Nürnberger Land ein neuer Fall publik. Hier versucht der Besitzer des ehemaligen Gasthauses „Goldene Krone“ (auch unter „Schramm´s Gasthaus“ bekannt), Bernhard Steichele, dem Landkreis sein marodes Gebäude als Asylunterkunft anzubieten. Das Steichele rein aus christlicher Nächstenliebe seine Immobilie vermieten will kann getrost bezweifelt werden. Zumal es wenig von christlicher Nächstenliebe zeugt den Einwohnern von Vorra gegen deren Einverständnis ein paar Asylanten in den Ort zu pflanzen. In dem Umfeld von Asylunterkünften kommt es oft zu vermehrten Straftaten und die Bewohner fürchten nicht zu Unrecht einen Werteverfall. Der 36-jährige Steichele, u.a. Erbe des noblen „Steichele Hotel und Weinrestaurants“ in der Nürnberger Innenstadt, setzt auf stete Eigeninitiative. Sein Vorhaben durch die Einquartierung von Asylanten eine kostenlose Renovierung zu erhalten und natürlich die Miete einzustreichen ist auch äußerst lukrativ, menschliche Belange stehen da hinten an.

Mindestens 35 Asylanten nach Vorra?

Bereits 2011 bot der 36-jährige seine leerstehende Immobilie in Vorra der Regierung von Mittelfranken und dem Landkreis Nürnberger Land – mangels anderer lukrativer Mieter – als Unterkunft für Asylanten an. Damals wurde festgestellt, dass nach einer Sanierung des maroden Gebäudes mindestens 35 Asylanten dort unterkommen könnten. Jedoch lehnte sowohl der Landkreis als auch die Regierung ab. Im September 2012 hakte der Diplom-Ingenieur Steichele noch einmal nach und bot den Gasthof erneut an. Nach Ansicht der Regierung von Oberfranken sei die „Goldene Krone“ jedoch „nicht ideal“. Dies bezieht sich anscheinend auf den baulichen Zustand des Objekts, wohl einer der Gründe warum Steichele es unbedingt vermietet haben will. Denn sonst wären die Voraussetzungen aus Sicht der Regierenden bestens. Das Gebäude besitzt 14 Fremdenzimmer, 2 Einliegerwohnungen, Sanitäre Anlagen sowie Gastraum und Küche.

CSU-Landrat plädiert für Asylunterkunft

Einen Verbündeten scheint der Bernhard Steichele im Landtagsabgeordneten Hermann Imhof (CSU) gefunden zu haben. Der Christsoziale erweist sich als äußerst unsozial den Bürgern von Vorra gegenüber und plädiert für die kostenintensive Renovierung des Gasthauses. Der Landkreis stellt sich bisher noch quer, jedoch nicht aus Rücksicht den 1.700 Einwohnern in Vorra gegenüber. Nein, der Landkreis sieht den Freistaat Bayern in der Pflicht, die Kosten für Instandsetzung der Immobilie zu übernehmen. Imhof zieht derweil schon Zwangsmaßnahmen gegen den Kreis Nürnberger Land in Betracht, sollte dieser die unverschämte Aufnahmequote für Asylbewerber nicht erfüllen (was derzeit nicht der Fall ist).

Besitzer lässt nicht locker

Bernhard Steichele lässt auch weiterhin nicht locker. Mittlerweile gibt er sich in den Nürnberger Nachrichten (NN) sogar barmherzig. Er wäre bereit die „Goldene Krone“ sogar zum Selbstkostenpreis zu vermieten. „Es geht mir nicht darum, Geld zu verdienen, Hauptsache, es zieht wieder etwas Leben in die Goldene Krone ein.“ heißt es in der NN schmierig. Dass er als Besitzer natürlich von der Renovierung durch den Freistaat oder den Landkreis profitiert, wird einfach ausgeblendet. Die Bürgerinnen und Bürger von Vorra sollten auf jeden Fall wachsam sein. Bei der Hartnäckigkeit mit der der Gastronom Bernhard Steichele versucht aus dem maroden Gasthaus ein „lebhaftes“ Asylantenheim zu machen steht dem 1.700-Einwohner Örtchen Vorra vielleicht bald ein ernsthaftes Problem ins Haus.

Freies Netz Süd

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2 Kommentare »

  1. als „guter“ deutscher wuerde es dir gut stehen auch deutsch schreiben zu koennen.

    Kommentar von Anonymous — ´ @ ´ | Antwort

  2. Schade, dass durch Leute wie die Betreiber dieser Seite und auch durch unsere sog. Politker, unsere schöne geliebte Demokratie den Bach runtergeht.

    Kommentar von Anonymous — ´ @ ´ | Antwort


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