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Bekannt und bewährt – Familienpolitik nimmt Anleihen beim Nationalsozialismus

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

Es ist kennzeichnend für den Zustand der Bundesrepublik, dass die politischen Eliten lieber Ihre ideologischen Steckenpferde reiten, anstatt sich mit den fundamentalen Probleme von Staat und Nation zu beschäftigen. Der jüngste Nebenkriegsschauplatz ist die ausgerechnet von der CDU erhobene Forderung nach der Einführung des Ehegattensplittings im Steuerrecht für homosexuelle Paare. Gegen den Vorschlag ließe sich Vieles einwenden, in erster Linie dass die Ehe allein aufgrund Ihrer Eigenschaft als Fortpflanzungsgemeinschaft ihre Privilegierung verdient hat. Nach wie vor stammt die überwiegende Mehrheit der in Deutschland geborenen Kinder von verheirateten Paaren. Acht von zehn Paaren wählen trotz aller Unkenrufe die Form der Ehe. Homosexuelle Partnerschaften hingegen können keinen staatstragenden Beitrag leisten und sind mit ca. 1% am Gesamtanteil zahlenmäßig völlig unbedeutend. Noch geringer ist mit 15.000 die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften. Würden in der bundesdeutschen Politik nicht überproportional viele Homosexuelle (Beck, Wowereit, Westerwelle) und Kinderlose (Merkel) dominieren, wäre die Angelegenheit nicht der Rede wert.

Die Debatte wirkt umso skurriler, als die Deutschen de facto ein sterbendes Volk sind. Seit Anfang der 70er Jahre liegt die Geburtenrate unter dem zur Bestandserhaltung nötigen Minimum. Einwanderung kann das Problem nicht lösen, ihre Zahl müßte jährlich mehrere hunderttausend betragen, um die Lücke zu füllen. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei den meisten Einwanderern um die Unterschicht der Dritten Welt handelt, eine groteske Vorstellung.

Doch es bewegt sich etwas beim Thema „demographischer Wandel“ und die CDU in Sachsen-Anhalt macht einen löblichen Anfang. „Mehr Lust auf Familie“ heißt das familienpolitische Konzept der CDU-Fraktion im Magdeburger Landtag und jene Lust soll vor allem durch staatliche Finanzierung angekurbelt werden. Ein zinsloses Darlehen in Höhe von 5.000 EUR sollen frischverheiratete Paare in Anspruch nehmen, wobei die sich zurückzuzahlende Darlehenssumme mit jedem Kind um ein Drittel mindern soll. Nach dem dritten Kind erlischt die Rückzahlungspflicht vollständig, außer das Paar lässt sich wieder scheiden oder verläßt Sachsen-Anhalt. Gelten soll die Regelung zudem nur für die Erstehe und auch die nur bis zum 35. Lebensjahr.

Begrüßenswert ist der Vorschlag allemal, nur neu ist er nicht. Bereits während der Zeit des Nationalsozialismus gab es die sog. Ehestandsdarlehen in Form von Gutscheinen für die Hausratsbeschaffung. Pro Kind reduzierte sich die Rückzahlungspflicht um ein Viertel. Die Geburtenrate überschritt während der Zeit des Nationalsozialismus immerhin mit 2,3 Kindern je Frau die notwendige Schwelle zur Bestandserhaltung.

Erfreulich dass ausgerechnet die CDU sich hier an bewährten Mustern orientiert. Bitte mehr davon.infoportal24.org

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