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Nazipropaganda

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

“Stellen wir uns einmal vor, daß Frankreich besiegt worden wäre und der Sieger aus irgendwelchen Gründen für gut befunden hätte, Spanien einen Korridor bis nach Bordeaux zu gewähren, in dem er uns das Departement der Niederpyrenäen und Bayonne gelassen hätte. Wie lange hätte Frankreich, wenn es im übrigen eine Nation und ein Staat geblieben wäre, diese Amputation ertragen? Gerade so lange, wie der Sieger Frankreich gezwungen hätte, das zu dulden und Spanien fähig gewesen wäre, seinen Korridor zu verteidigen. Beim Korridor von Danzig und Ostpreussen kann es nicht anders sein. Deutschland kann die Ostgrenze nicht als endgültig annehmen.” Jaques Bainville “Le consèquences politiques de la paix”, Paris 1920.

“Es ist unbestreitbar: Der Friede ist in Gefahr an den Ufern der Weichsel. Der Korridor ist ein Pfahl im Fleisch Deutschlands; die Zerstückelung eines lebenden Körpers, unter der ein ganzes Land leidet. Die preussisch – polnische Grenze ist ein Widersinn. Die Abtrennung Danzigs ist eine unbegreifliche Maßnahme der Gewalt, die alle Grundsätze von Recht und Gerechtigkeit mit Füßen tritt.” Robert Tourly “Le conflit de demain”, Paris 1928.

Walter Maas “Die internationale Diskussion über den Polnischen Korridor“.

Bild: “Polnischer Sadismus wütet im Korridor, Deutsche mit Gewehrkolben erschlagen. Werdende Mutter und vierjähriges Kind wurden gefangen und zu Tode geprügelt.”

Wer jetzt glaubt, das wären aktuelle Berichte vom Wüten der Assad – Diktatur, die sich seit einem Jahr gegen ausländische Söldnerbanden wehrt, die unsere Presse liebevoll Opposition oder Aktivisten nennt, der ist schief gewickelt. Hier handelt es sich nicht um Merkel -, sondern um Nazi – Propaganda, die versucht, das edle Polen in den Augen der deutschen Bevölkerung zu diskreditieren. Während wir wissen, daß die deutschen Zeitungen 1939 Nazi – Propaganda verbreiten, weil es eine zentrale Dienststelle dafür gibt, die den Ton angibt, für die Berichterstattung, lügen heutige Journalisten lediglich aus Angst vor Arbeitsplatz- oder Prestigeverlust. Wer will schon gerne zugeben, daß er von seiner Zeitung gefeuert wurde, weil er sich der Wahrheit verpflichtet fühlte? Wir müssen uns aber immer sagen, damals, also zu Hitlers Zeiten, da wären Hitlers journalistische Helfer viel mutiger gewesen, als sie es heute sind. Weil sie es sagen. Und der Blogwart glaubt ihnen.

Passend zum Thema: Bei der Bombe, die sich etwa einen Meter tief im Erdboden befunden habe, handelte es sich nach Angaben Posorkis um eine amerikanische Fliegerbombe mit Langzeitzünder, der durch eine Glasampulle mit Aceton ausgelöst werden sollte. Bomben mit Langzeitzünder hatten nur den Sinn, nach Luftentwarnung, die Rettungskräfte, die Feuerwehr und die auf die Straße zurückgekehrte, überlebende  Zivilbevölkerung umzubringen.

Karl Eduards Kanal

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