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Getarnte Demokraten im Feldzug gegen unsere Identität

Filed under: Demokratie — von Volksgenosse @ ´

“Wir wollen mehr Demokratie wagen”. Diese Worte des Sozialdemokraten Herbert Ernst Karl Frahm bei seiner Regierungserklärung am 28. Oktober 1969 zeichnen ein deutliches Bild davon, welche Charaktere sich innerhalb der Demokratie zusammenfinden und sich für diese stark machen. Denn Herbert Ernst Karl Frahm steht wohl für vieles, keinesfalls jedoch für die Vertretung von Interessen des deutschen Volkes – und zwar zeit seines Lebens.

Bekannter ist er jedoch unter dem Namen Willy Brandt – einer jener Decknamen aus den diversen falschen Pässen, unter denen unser Herbert Ernst Karl Frahm nach seiner Emigration aus Deutschland in mehreren europäischen Ländern für die Sozialistische Arbeiterpartei tätig war.

Nun ist die Benutzung eines Decknamens unter den roten Genossen nichts Ungewöhnliches – aber dass führende Politiker im Staatswesen unter Decknamen auftraten, das gab es vorher nur in der Sowjetunion. Dort gehörte es fast zum guten Ton: Uljanow-Lenin, Djugaschwili-Stalin, Skriabin-Molotow, Sobelsohn-Radek, Bronstein-Trotzki, Rosenfeld-Kamenew oder Wallach-Litwinow behielten ihre Tarnnamen bei, als sie führende Staatspositionen bekleideten. So war die SPD in Deutschland die erste Partei, die ihren Wählern einen Bundeskanzlerkandidaten unter Decknamen zumutete.

Warum unser Herbert Frahm alias Willy Flamme, alias Karl Martin, alias Willy Brandt Deutschland im Jahre 1933 verließ, ist nicht genau überliefert – er selbst schrieb in seinen Memoiren, dass es “sehr gefahrvoll” gewesen sei. Der Fischer Paul Stoß jedoch, der ihn über die Ostsee brachte, nannte die Reise “gemütlich und störungsfrei”.

Frahm landete in Oslo, unternahm von dort mit gefälschten Papieren zahlreiche Fahrten durch Europa und verweilte für längere Zeit in Spanien, wo er auf der Seite der roten internationalen Brigaden als Korrespondent tätig war. Bei der Besetzung Norwegens im Jahre 1940 geriet er in norwegischer Uniform kurz in deutsche Gefangenschaft und siedelte nach seiner Entlassung nach Schweden über.

Nach 1945 tauchte er als norwegischer Presseoffizier in eleganter Uniform und seiner ebenfalls uniformierten Frau Rut in Berlin auf. Interessanter aber seine Charakterhaltung: Unter seinem Pseudonym Willy Brandt hatte er mehrere Schriften und Bücher verfasst, die aber wie durch einen glücklichen Zufall heute kaum noch aufzutreiben sind. Sämtliche Werke sind vergriffen. Doch zur Ergänzung der gebetsmühlenartig wiederholten Lobreden auf die Demokratie soll auf das Buch des Jubilars “Verbrecher und andere Deutsche” hingewiesen werden.

1961 hatte die Illustrierte “Quick” Herbert Frahm nach diesem Buchtitel befragt. Frahm-Brandt erklärte, dass diese Übersetzung falsch war – richtig hieße es “Verbrecher und das andere Deutschland”. Hier aber hat Frahm-Brandt gelogen, denn der norwegische Titel lautete “Forbrytere og andre tyskere” und nicht, wie uns Frahm-Brandt glaubhaft machen wollte “Forbrytere og det andre Tyksland”.

Aber auch andere Zusammenhänge stellt Frahm-Brandt nach Gutdünken dar: In seinem Buch “Norwegens Weg zur Freiheit” widmet er der Schließung der Universität von Oslo während der Besatzung ein ganzes Kapitel – die Schließung sämtlicher deutscher Universitäten berührt ihn dagegen nicht. Dass in Norwegen das Oberste Gericht zurücktrat, wertete er als Schande für die Besatzungsmacht – die Aufhebung der Gerichtsbarkeit in Deutschland fand er richtig und gerecht. Dass in Norwegen “Nasjonal Samling” von den Deutschen gestützt wurde, war ihm ein Bruch der demokratischen Rechte – in Deutschland begrüßte er die Tatsache, dass Parteien nur nach Besatzers Gnaden zugelassen wurden. Dass der Chef der Zivilabteilung der Oslo-Polizei im Krieg verhaftet, verurteilt und hingerichtet wurde, war ein grauenhaftes Unrecht – der Massenmord an Deutschen nach dem Kriege aber fand seine Zustimmung.

In “Verbrecher und andere Deutsche” heißt es dagegen auf der Seite 23:

“Ich habe mich nie zu einer Begeisterung für Todesurteile aufraffen können, aber so wie die Welt, in der wir leben, nun einmal ist, rechnete ich damit, dass es notwendig sein werde, eine ganz große Anzahl von wertlosen nazistischen Leben auszulöschen.”

Irgendwie wird dann auch klar, warum gerade Demokraten keine bevölkerungspolitische Maßnahmen ergreifen, um eine Wende der heute so bedrohlichen demografischen Situation einzuleiten, die erst unter ihrer Herrschaft entstand.

verdictum.info

siehe auch: Deutschland – deine Verräter (Teil 2: Willy Brandt)

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