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NSU-Phantom: Verfassungsschutz vernichtet Akten

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

Erneuter Eklat im NSU-Phantom-Ermittlungskomplex: Nach zahlreichen Meldungen wurden diverse Akten zu den von den Ermittlungsbehörden dem NSU-Komplex zugeordneten Personen vom Bundesamt für Verfassungsschutz vernichtet. Der Skandal im Skandal ist, daß die gezielte Zerstörung der Ergebnisse erst nach dem medialen Bekanntwerden der Zwickauer Wohngemeinschaft 2011 erfolgte.

Geheimdienstliche Involvierung unübersehbar

Die Gründe liegen für nationale Beobachter auf der Hand. Die bundesdeutschen Geheimdienste sind offensichtlich in die Döner-Mord-Serie massiv involviert. Die öffentlich gewordene Pleiten-, Pech- und Pannenserie der entsprechenden Behörden scheinen keine Aneinanderreihungen von Zufällen zu sein, sondern vielmehr langjährige abgesprochene Unterstützungsmaßnahmen.

Thüringer Heimatschutz mit VS-Agenten durchsetzt

Die nationale Gruppierung Thüringer Heimatschutz (THS), geleitet von dem VS-Spitzel Tino Brandt, der für seine geheimdienstlichen Aktivitäten gut 100.000 Euro erhielt, war regelrecht zersetzt von Informanten des Verfassungsschutzes. In dieser Gruppe sollen auch die drei Hauptbeschuldigten im NSU-Phantom-Komplex Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt ihre politische Heimat gefunden haben. Durch die Offenlegung der VS-Geheimoperation „Rennsteig” wurde zudem bekannt, daß rund um den THS, dem der Verfassungsschutz über 100 Personen zurechnete, mindestens zwölf Geheimdienst-Agenten platziert wurden. Darunter auch Verräter, die der Militärischen Abschirmdienst (MAD) führte und zusätzlich Bundeswehrangehörige waren. Das heißt im Klartext, daß beim THS gut jeder zehnte Aktivist ein staatlich bezahlter Spitzel war. Ein politisches Eigenleben dieser Gruppe ist dadurch nahezu ausgeschlossen.

Nebelkerzen-Strategie des Systems

Die Strategie des Systems im Fall des NSU-Phantoms wird durchsichtiger. Überall werden parlamentarische Ermittlungsausschüsse eingesetzt, um die wahren Hintergründe der Döner-Mord-Serie zu verschleiern. Häppchenweise kommen die „Verfehlungen” von Polizei und Geheimdiensten an die Öffentlichkeit. Es wird zudem etwas „untersucht”, was bis heute nicht rechtskräftig zu einer Verurteilung führte. Die Hauptakteure des NSU-Komplexes sind bis auf Beate Zschäpe tot. Akten und Beweise zu dem Fall werden vernichtet und zahlreiche Nebelkerzen gezündet. Am Ende geben die zuständigen Behörden von Polizei und Verfassungsschutz diverse Defizite in ihren Ermittlungen zu und fordern eine Straffung der Verfolgungsapparate und eine entsprechende Kompetenzerweiterung. Im folgenden Prozeß werden durch unter massiven Haftdruck erwirkte belastende Aussagen verkündet, welche die System-Story der Döner-Mord-Serie – unabhängig vom tatsächlichen Sachverhalt – stützen werden. Auf der Strecke bleiben wohl einige gutgläubige Nationalisten, die in diesem perfiden Spiel missbraucht wurden.

Im gleichen Atemzug verschärft sich das Vorgehen gegen nationale Widerstandsgruppen, die mittels Verbote und kriminalisierenden Ermittlungen mundtot gemacht werden sollen.

Freies Netz Süd

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