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Der Fiskalpakt kommt

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

Wer heute aufmerksam an den deutschen Zeitungsständen vorbeigegangen ist, wird sich dem Eindruck nicht entzogen haben können dass der Euro nicht mehr zu retten ist und die europäische Union morgen untergehen wird. Bei Focus, Spiegel und einer Vielzahl anderer Zeitungen und Zeitschriften war der Eurountergang heute Titelthema. Gewollte Panikmache oder Sorge um unser Geld?

Eins vorweg: der allergrößte Teil der Zeitungen und Zeitschriften, die man in Deutschland und der Welt kaufen kann, sind nicht frei. Sie dürfen nur schreiben was gelesen werden soll. Das erklärt sich schon dadurch, dass jeder Verleger seine Zeitschrift möglichst günstig an den Kunden bringen will. Deshalb sind unsere Zeitungen voll mit Werbung. Wenn jetzt aus welchen Gründen auch immer auf einmal die Werbung wegbricht, kann der Verleger die Einnahmen aus der Werbung nicht mehr umlegen und sein Produkt wird teurer, was im Endeffekt dazu führen wird, dass ihm Kunden wegbrechen.

Was bleibt dem Zeitungsverleger also anderes übrig, als im geistigen Gleichschritt derjenigen zu marschieren, die die Werbung schalten?

An dieser Stelle die Frage aufzuwerfen, wer wirklich das Geld in der Hand hat um große Handelsketten wie die Metro Group, der unter anderem Saturn, Media Markt, Galeria Kaufhof und Real gehören, zu besitzen ist überflüssig. Regelmäßigen Lesern unserer Seite sollten die Worte “Leihkapital” und “Hochfinanz” von alleine in den Kopf schießen.

Damit hat sich dann auch gleich die Frage erledigt, ob die Zeitungen, die heute mit dem drohenden Eurountergang getitelt haben das deutsche Volk warnen wollten oder gezielt Panik schüren wollten. Niemand verdient an der Panikmache und der gesamten Eurokrise mehr als die Hochfinanz ,die das gesamte Leihkapital in der Hand hat. Immerhin lässt sie die Schulden, die einzelne Staaten bei ihr haben, über die Eurostabilitätsfonds absichern und kriegt für neue Kredite an längst überschuldete Staaten zu hohen Zinsen weitere Milliarden und Schuldtitel in die Hand. Am Beispiel von Griechenland sieht man sehr deutlich, wie das Spiel funktioniert, hier zeigte sich auch klar wieviel Macht die Hochfinanz inzwischen in der Hand hat.

Ihr Forderung “Entweder der griechische Staat kürzt seine Sozialausgaben und verkauft Unternehmen, die in staatlicher Hand liegen an uns oder wir zerstören den Euro” hat bei der europäischen Politikerkaste für blanke Panik gesorgt. Entstanden sind durch diese Drohungen unter anderem die feste Zusage gegenüber der Hochfinanz die Schulden Griechenlands notfalls mit Geld zu decken, das sich Deutschland eigens dafür wieder leihen müsste. Das Hamsterrad der Schulden und der Zinsen dreht sich immer weiter.

Was das jetzt alles mit der Überschrift zu tun haben soll? Wir haben also gesehen, dass die Medien ohne weiteres steuerbar sind. Wir haben gesehen wer die nötigen Mittel hat, um die Medien zu steuern und wir haben seine Interessen aufgezeigt.

Weshalb hätte die Hochfinanz und das Leihkapital also ein Interesse daran die Panik vor dem Eurountergang zu schüren? Weshalb sollte der Focus uns schon 30 Ratschläge geben, mit denen wir unser Geld in Sicherheit bringen können?

Die Antwort auf diese Frage ist ziemlich simpel: Wenn wir verunsichert sind und Angst haben müssen, dass unser Geld bald entwertet wird, weil der Euro scheitert, sind wir eher bereit nationale Kompetenzen wie beispielsweise die Steuerpolitik abzugeben.

Kaum zu glauben, aber in Deutschland kommt es heute nicht zu spontanen Demonstrationen oder Zornesausbrüchen. Dabei wären das durchaus gerechtfertigte Reaktion des deutschen Volkes. Immerhin hat die deutsche Bundesregierung sich heute die  Zustimmung der Bundesländer zu einem Gesetz  ERKAUFT, das schwerwiegende Folgen für uns und unsere Kinder haben wird. Der Fiskalpakt, der in den gängigen Medien als europäische Schuldenbremse verkauft wird, hat nämlich einen ganz anderen Sinn. Er ist der nächste Schritt zu einer Steuerpolitik in den EU-Ländern, die direkt aus Brüssel gesteuert wird. Der Fiskalpakt ist der nächste Schritt zu Steuern, die nur von der EU für die EU erhoben werden.

Die EU, die vorgibt Europa in die Zukunft führen zu wollen, hat sich wieder ein Stück unserer Freiheit genommen und wird sie bis zu ihrem Untergang nicht zurück geben. Erst wenn die Völker Europas verstehen, dass die Europäische Union Europas Untergang ist und nur der Untergang der EU uns von dieser Last befreien wird, kann unser Volk wieder ohne Sorge in die Zukunft blicken.

Dem Versagerkonstrukt Europäische Union stellen wir unsere Vorstellung von einem Europa der Vaterländer entgegen. Informationen zu unserer Vorstellung von Europa kann man auf der Netzseite der Europäische Aktion nachlesen.

Netzwerk Münsterland

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