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Einem Test-Engagement vom 11. Mai, sehr geehrter Herr Chefredakteur,
gedankt, flatterte mir vor wenigen Tagen DIE ZEIT vom 21.Juni ins Haus. Wegen ihres beeindruckenden Umfangs hielt ich sie mir erwartungsfroh als Sonntagslektüre vor.

Beim Durchblättern stieß ich soeben eher zufällig, Seite 11, auf Jörg LAUS´ Analyse NIMMT DEUTSCHLAND ZU VIELE FLÜCHTLINGE AUF? und musste unter anderen die Unsäglichkeit ertragen, dass in Deutschland mehr als doppelt so viele Flüchtlinge leben als in den USA, mehr als in England und Frankreich zusammen, denn: „Kein anderes westliches Land hat im letzten Jahrhundert durch Kriege so viele Menschen zu Flüchtlingen gemacht, kein anders hatte infolgedessen selbst so viel Vertriebene.“ Die abgrundtiefe, zynische Verlogenheit dieser Ausstülpung liegt derart auf der vor Empörung schweiß-feuchten Hand, dass sich eine Fakten-orientierte Replik erübrigt. Oder versteht der laue LAU unter Flüchtlingen etwa die ungezählten Juden, die vor Pogromen aus dem Land des Hauptkriegstreibers und Minderheiten-Schinders POLEN ausgerechnet nach Deutschland flohen? Diese Flüchtlinge hat Deutschland in der Tat gemacht. Indem es sie einließ und oft genug ihre Weiterreise ermöglichte.

Ebenso politisch korrekt bis ins blutrote Berufslügner-Mark fällt LAUS´ Antwort auf die Überschriftfrage aus: „Deutschland könnte noch mehr Menschen aufnehmen als derzeit“ und „Wir tun nicht zu viel – die anderen reichen Länder tun nur noch weniger als wir.“ Kein Wort dazu, dass Flüchtlinge anstelle der zur Herkunfts- und Identitäts-Verschleierung vernichteten Pässe Drohungen des Islam, Kriminalitäts- und Gewaltbereitschaft, Bildungs- und Kulturferne, Anspruchsdenken, Anmaßung, Verachtung und Feindseligkeit im Reisgepäck haben. Klar, dass LAU kein lausiges Wort darüber verliert, wie verschwindend gering die Zahl tatsächlich Verfolgter ist und warum allerorten selbst ZEIT-deformierte Bunzelbürger Widerstand organisieren, wenn in der Nachbarschaft die Errichtung eines Asylbewerber-Heims dräut.


Gemäß Engagement vom 11. Mai bleibt die Heimsuchung zweier weiterer Ausgaben Ihrer ZEIT, Herr Giovanni di Lorenzo, zu gewärtigen. Da sich diese aufs devoteste eingereiht hat in die Zentralorgan-Phalanx der Blockparteien der Anti-Nationalen Front politischer Korrektness, die wie Mehltau auf dem geschundenen Land liegt und jede frei Meinungsäußerung zu existenziellen Themen wie Umvolkung, Überfremdung, Ausländerkriminalität, Islamisierung, Grenzöffnung, Zigeunereinfall, Gender- und Klimawahn, Deindustrialisierung, Souveränitätsverlust aber auch Kriegsschuld, Vertreibung, Holocaust bei Strafe der Existenzvernichtung erstickt, darf ich Sie höflichst um Verschonung bitten.

Schade, dass die Plums-Retirade meiner ländlichen DDR-Nachkriegskindheit nicht mehr existiert. Dort fände Ihr Blatt sinnvoll Verwendung. Beim Einwickeln von Frischfisch sowieso.

Ihr
Frank Kretzschmar
dottorefrank@hotmail.com

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