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8. Mai: Befreiung von den Kriegstreibern?

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

Ja, so haben’s wir gelernt – ein Leben lang! Besser: so ist’s uns gelehrt worden. Von den Gelehrten und Autoritäten. Kinder und Jugendliche verinnerlichen natürlich solche Lehre. Bis heute! Die Eltern haben uns zwar gesagt, daß alles ein bißchen anders gewesen wäre, aber das verstärkt ja eher noch die Kritik in der Phase jugendliche Rebellion. Und so erinnere ich mich an nächtelange erregte bis verzweifelte Diskussionen mit dem Vater, besonders wenn wir zuvor zu Schrumpfköpfen, Lampenschirmen aus Menschenhaut, Erschießungsanlagen und Gaskammern in Buchenwald geführt wurden. Doch ist nicht auch die Vorsicht der Eltern gegenüber ihren Kindern verständlich, ihnen nicht alles zu sagen, was sie wissen? Um der Entwicklung und Zukunft ihrer Kinder willen. Damals wie heute – leider!

Und ist es diesbezüglich heute so viel anders als in der DDR?

Lehren die Gelehrten und Autoritäten heute anderes als die vor 50 Jahren? Ich stand einst kurz vor dem Rauswurf vom Goethe-Gymnasium in Weißenfels, nur weil ich unverfroren die Bemerkung fallen ließ, daß Stalin und Hitler gemeinsam den Krieg begonnen hätten und sich Polen geteilt. Wer war alles Kriegstreiber? Darf man diese Frage heute stellen – 67 Jahre nach der ‘Befreiung’? Ich selbst habe – insbesondere durch die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten des Internets – viel dazu lernen müssen und feststellen dürfen, daß die Aussagen meiner Eltern näher an der Wahrheit waren als alles, was die Gelehrten und Autoritäten damals wie heute sagen. Zuerst wurde deutlich, daß nahezu alles, was mir vor bald 50 Jahren in Buchenwald vorgeführt wurde, erstunken und erlogen war – Greuelmärchen: vom Schrumpfkopf aus dem Hamburger Völkerkundlichen Museum bis zur dortigen Gaskammer. Und seitdem gehe ich der Frage nach:

Warum wurden und werden wir so erbärmlich belogen?

Ich lese, daß der eigentlich von mir verehrte Gruselregisseur Alfred Hitchcock 1945 eingeflogen wurde, um sein Können für die Aufklärung (Propaganda?) einzusetzen; Daß ehemalige Wehrmachtssoldaten berichten, daß ihre ausgemergeltsten Kameraden für Filmaufnahmen in Häftlingskleider gesteckt wurden; Daß Leichen von in den Rheinwiesenlagern verreckten deutschen Soldaten zu den Aufnahmen ins KZ gekarrt wurden; Daß die verschwundenen Filmdokumente über die Leichenberge und Verbrennung der Dresdner Bombenopfer praktische Verwendung bei den Befreiern gefunden hätten; Ich sehe die Bekanntmachung des rheinischen Landrates von Mitte 1945, daß das Füttern der deutschen Soldaten im Lager bei Todesstrafe verboten ist. Wollten die alliierten demokratischen Kämpfer für das Menschenrecht, daß sie krepieren? An Seuchen, verhungern oder einfach in der Fäkaliengrube ersaufen?  Und ich sehe die Bilder vom Wannsee-Protokoll oder dem Frank’schen Tagebuch, wo selbst der Laie merken muß, daß da viele Leute am Werke und Gaukeln(?) waren;

Und keiner unsrer Gelehrten sagt etwas dazu?

Sind sie alle mit Blindheit geschlagen? Zumindest die Deutschen? Heute feiern sie alle Befreiung – möglichst noch bei den Siegesfesten der Alliierten. Ist das noch normal, wenn man gestern noch von neuentdeckten Massengräbern erschlagener Deutscher im Sudetenland oder von Ostpreußen bis Jugoslawien runter und von Dänemark bis in den ehemaligen holländischen Kolonien gelesen hat. In allen deutschen Landen sowieso. Natürlich erfährt man solches nicht in den Hauptmedien. Dort kommt das nicht vor und würde nicht zu den Dienern und Dankesworten passen, die Gauck, Merkel oder Westerwelle gerade irgendwo bei den Totschlägern und ihren Nachfahren absolvieren. Denn die Millionen Vergewaltigten und Erschlagenen sind deutsche Kinder, Frauen, Alte und Soldaten.

Wer sehen  w i l l,  kann sich’s im Internet anschauen!

Aber das würde zum Nachdenken zwingen und wer will das schon in der bundesdeutschen Spaßgesellschaft? Doch, ab und an sickert etwas durch in die deutsche Wissenschaftswelt. Der Historiker Markus Krzoska geht in den “Vierteljahresheften für Zeitgeschichte” der Frage nach, wieviele Volksdeutsche am ‘Bromberger Blutsonntag’, dem 3./4. September 1939 ermordet wurden. Insgesamt sind wohl mindestens 5.500 Deutsche 1939 in Polen bei Progromen erschlagen worden. Über die Zahl der ermordeten deutschstämmigen Soldaten in der polnischen Armee ist bis heute nichts ermittelt. Es war also nicht blos eine Mobilmachung im März 1939, die ja einer formellen Kriegserklärung gleichkommt,  sondern es steckte Methode dahinter. Es gab Verhaftungslisten für Deutsche,

Konzentrationslager für Deutsche wurden wieder vorbereitet,

die Bevölkerung bereits seit Jahren propagandistisch auf den deutschen Feind eingestellt. Polen sollte endlich vollständig bis an Oder und Ostsee erweitert werden, auf jeden Fall die freie (Völkerbund-) Stadt Danzig annektiert. Und dieser tolle Bund hätte sicher wie bisher tatenlos zugesehen bei allem, was Polen bis dato sich militärisch erobert hatte, von Oberschlesien angefangen. Und England, Frankreich und die USA unterstützten Polen in dieser provokativen Kriegstreiberei. Und sie warnten Polen auch nicht, als sie unmittelbar nach Unterzeichnung von der beschlossenen Aufteilung Polens erfuhren. Sie waren sich offenkundig sicher, daß Polen Deutschland in den Krieg treibt. Denn allen Beteiligten war klar, daß

die deutschen Gebietsabtretungen  von Versailles Unrecht bedeuteten.

Und auch die Möglichkeit für neue Konflikte. War es geplant? Eindeutig hatte Deutschland eine Fürsorgepflicht für die Millionen Volksdeutschen in den annektierten Gebieten. Schließlich führen wir heute Krieg in Jugoslawien, Irak, Libyen usw. für die Rechte fremder Völkerschaften. Um wieviel mehr mußte nun Hitler handeln. Auch eine Nicht-NS-Regierung in Deutschland hätte handeln müssen angesichts Tausender ermordeter Deutscher, wenn sie nur einen Funken Ansehen, Anstand, Ehre und Gewissen im Leibe behalten wollte.

Genauso wie jeder andere deutsche Kanzler anstelle von Hitler!

Das wußten die Herren Roosevelt bis Churchill und Stalin erst recht. Der wollte immer schon Europa einsammeln, wenn zuvor die Kapitalisten sich in einem neuen Kriege verausgabt hätten. Darum hielten sie alles geheim und feuerten Polen noch an, ins doppelte geöffnete Messer zu rennen. Der polnische Größenwahn machte blind. Endlich nun konnten England und Frankreich den Krieg erklären – dem verhaßten, wirtschaftlich wieder viel zu stark gewordenen Deutschland. Sie haben Polen nicht sofort geholfen, denn sie wollten ja, daß Rußland an Deutschlands Außengrenze herankommt für das weitere Geschehen. Das war der ganze Sinn des Kartells. Das unberechenbare und überstolze Polen war ja das dumme hinderliche Pufferstück zwischen den beiden Mächten. Also zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen plus einige Krokodilstränen. Ging es den Westmächten also um Beistand für Polen? Lächerlich!

Dann hätten sie auch Rußland den Krieg erklären müssen!

Russland hatte ja auch Polen überfallen und gleich zehntausende Offiziere und Bürgerliche erschossen (siehe Katyn und andere Orte!). Auf diese Frage bin ich seinerzeit im DDR-Gymnasium nicht gekommen. Aber heuer will ich’s wissen. Warum hattet ihr menschen- und (polen?)freundlichen Westmächte nicht auch Rußland den Krieg erklärt? Weil ihr den Krieg nur gegen Deutschland wolltet? Im Verbund mit Rußland wie im ersten Weltkrieg? Allein hattet ihr Muffensausen? Und Roosevelt mußte erst noch Pearl Harbor arrangieren, um die  amerikanische Bevölkerung kriegsreif zu bekommen. Die Russen durften also halb Polen und die baltischen Staaten erobern, Mord und Totschlag en masse vollführen, ohne daß es euch nur einen Wimpernschlag gejuckt hat? Wie das – ihr Demokratie- und Menschenrechtler? Im Gegenteil: Ihr habt sogar noch den polnischen Exilpräsidenten umgebracht, als der nicht aufhörte, dumme Fragen an Stalin nach dem Verbleib seines Offizierscorps zu stellen!

Das ganze böse Spiel war also zwischen euch drei Westmächten und Stalin von Anfang an abgesprochen?

Anders ergibt dieses Geschichts-Puzzle kein schlüssiges Bild. Es sei denn, unsre genannten politisch korrekten Gelehrten könnten es endlich einmal dem gesunden Menschenverstande erschließen. Aber bitte nicht mehr doktrinär! In diesem Zusammenhang wird auch die im Nachlaß des finnischen Generalfeldmarschalls Mannerheim gefundene Kopie eines Vertrages zwischen Stalin und Roosevelt vom Oktober 1939 plausibel. Nicht zuletzt paßt sie zu der seit Ende 1938 ohne Unterbrechung laufenden enormen Wirtschaftshilfe der USA an Rußland. Dieselbe konnte auch kein Polenüberfall unterbrechen! Wie kommt das nur, wie kommt das nur? Wenn man da an heutige Boykotts denkt: Die erfolgen bei weit geringeren Anlässen. Müßte ich also meine heutige Überschrift ändern derart:

8. Mai 1945: Befreiung durch die Kriegstreiber?

Gut, ein großer Teil unsrer Jugend würde da gar keinen Unterschied mehr feststellen, da ja deutsche Orthographie und Rechtschreibung weithin zu den Unbekannten zählen. Immerhin dürfen in Abiturarbeiten Hundert derartige Fehler gemacht werden. Dies tut dem modernen “Reifezeugnis” keinerlei Abbruch. Und schließlich kommen in München heuer ein Viertel aller Jungen und Mädchen von der Schule, ohne Lesen und Schreiben zu können. Das stört uns alles nicht weiter in der Event-Republik. Schließlich machen wir ja auch möglichst unsern “Alten Fritz” schön kaputt und homo, der dafür gesorgt hatte, daß eben auf jedem Dorf die Kinder lesen und schreiben lernten und auch Preußen dadurch groß wurde. Aber das ist 300 Jahre her und Bildung bei unseren Politikern nur insoweit wichtig, als sie gegen Rechts gerichtet sein muß. Eben gegen genau dieses wohl verhaßte Deutschland. Und genau deshalb feiern sie wohl auch den Tag der Kapitulation so ausgiebig und gerne.

Der Tag, an dem uns die Kriegstreiber ‘befreiten’!

Und je mehr sich diese Erkenntnis in mir breit macht bin ich froh, daß die Generationen meiner Eltern und Großeltern keine Verbrecher waren. Vielleicht waren im Rückblick die Umstände so – wie ich es kürzlich las: Daß es unmöglich war, das Richtige aber genauso unmöglich, das Falsche zu tun. Zumindest erklärt sich mir mein lebenslanges Unbehagen gegenüber der gelernten Geschichtsdoktrin. Und wieder muß ich an die Worte meines Vaters zum siebenten Sinn denken, daß man(n) eben die wichtigen Dinge im Urin haben muß. Neben dem Spruch in seinem Büro noch von Großvaters Zeiten, nach dem er immer gehandelt hat:

Das Leben ist ein Kampf, siege!

Hans Püschel

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