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Enthüllt: Mörder der kleinen Lena aus Emden heißt mit vollem Namen David Heil

Filed under: allgemein — von Volksgenosse @ ´

Emden (DE-Exklusiv) – Der Name des 18-jährigen Mörders der kleinen Lena (†11) aus Emden, den die Medien nur “David H.” nannten, ist nun endlich bekannt: Er heißt ausweislich seines Facebook-Profils David Heil.

Das ergaben DeutschlandEcho-Recherchen im Umfeld des jungen Mannes, der am Samstag festgenommen wurde und gestanden hat, die 11-Jährige umgebracht zu haben, nachdem er sie in einem Parkhaus in Emden vergewaltigt haben soll. Die Bestätigung für die Richtigkeit der Ergebnisse erbrachte ein Abgleich mit einem SPIEGEL TV-Beitrag zum Thema: Ab Minute 03:27 wird in diesem das teilweise verpixelte Profil von “David H.” eingeblendet (Foto unten rechts) – das darin gezeigte Profil des Täters in dem sozialen Netzwerk ist identisch mit dem David Heils, dessen an der Leiche des kleinen Mädchens hinterlassene DNA-Spuren auch einer versuchten Vergewaltigung einer Joggerin zugeordnet werden konnte.

Heil machte im Jahr 2010 seinen Hauptschulabschluss an der Haupt- und Realschule Krummhörn in Pewsum, einem Ortsteil der Gemeinde Krummhörn, nur etwa 10 Kilometer außerhalb Emdens. In seinem Facebook-Profil gibt er als Hobby die Klettersportart Parkour an, die er Medienberichten zufolge auch im City Parkhaus am Wasserturm in der Abdenastraße 17 trainierte – genau dem Ort, an dem er Lena nach dem Missbrauch das Leben nahm. Passend zu seinem Hobby wollte er eine Ausbildung zum Gerüstbauer machen. “Vielleicht war es für ihn einfach eine vertraute Umgebung, weil er sich hier sehr viel aufhielt und er sich da auch auskannte. Ich weiß nicht, ob er sich hier wohler fühlte”, sagte Philipp A., ein Bekannter aus der Schule, in der RTL-Sendung EXPLOSIV.

Er habe gedacht, er wisse alles über ihn, so Philipp A., auch dass er u. a. wegen Sachbeschädigung und Diebstahl polizeibekannt war. Der Lebensgefährte von Heils Mutter dagegen erzählte, er habe bereits im September 2011 gegen den 18-Jährigen erstattet – wegen des Besitzes von Kinderpornographie. Er habe eine ganze Festplatte voll mit entsprechenden Bildern gefunden und der Polizei übergeben, was diese gegenüber EXPLOSIV nicht dementierte. Sechs Monate lang habe David Heil eine Freundin gehabt, so Philipp A. gegenüber den Reportern weiter. Bei SPIEGEL TV erzählte ein weiterer Bekannter, er sei bei Frauen nicht gut angekommen, “weil er wirklich ein ziemlicher Idiot war”. Nur einmal habe er für sehr kurze Zeit eine Freundin gehabt, die “relativ jünger” gewesen sei.

In der Rückschau sei David Heils Verhalten nach dem Mord komisch gewesen, so Philipp A.. Er habe auffällig uninteressiert an dem Thema gewirkt: “Ich hatte das Gefühl, ihm war das scheißegal die ganze Sache.” Als die Polizei zunächst einen anderen Verdächtigen festnahm, habe er dies sinngemäß mit den Worten kommentiert: “Na, jetzt haben sie ja einen”. An der Trauerfeier habe er im Gegensatz zu vielen seiner Mitschüler nicht teilgenommen. Philipp A. beschrieb Heil als Einzelgänger, der in der Schule von den Mitschülern abgelehnt wurde.

David Heil wurde festgenommen, wenige Stunden nachdem er über Facebook angekündigt hatte, sich nun alle insgesamt 12 Stunden dauernden Folgen von “Death Note” anzusehen, einer japanischen Manga-Serie über einen jungen Mann, der, indem er ihre Namen in ein magisches Buch einträgt, mehrere Menschen tötet. Er sei daher, ließ er wissen, für längere Zeit “afk” (englische Abkürzung für “away from keyboard”, also “nicht an der Tastatur”). Ob er tatsächlich für lange Zeit hinter Gittern und damit auch “afk” bleiben wird, steht aber noch nicht fest: Bislang ist offen, ob ihm nach Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht der Prozess gemacht wird. Als Erwachsenem droht im lebenslange Haft, als Jugendlicher müsste er höchstens zehn Jahre ins Gefängnis.

Sollte die bundesrepublikanische Kuscheljustiz erneut ihrer zuletzt vermehrt unter Beweis gestellten windelweichen Linie mit sich als entlastend auswirkender “schwerer Kindheit” und ähnlichen Argumenten gutmenschlichen Täterschutzes folgen, wäre wohl sogar eine Bewährungsstrafe denkbar. Beispiele für solcherlei Urteile gibt es wie Sand am Meer, auch bereits aus dem Jahr 2012: In Paderborn wurden vier Bosnier, die zwei 13-jährige Mädchen sexuell missbraucht hatten, lediglich zu Sozialstunden und Bewährungsstrafen verurteilt. In Köln bekam Murat D., nachdem er einen Mitschüler tödlich verletzt hatte, zwei Jahre – ausgesetzt zur Bewährung. In Berlin wurden die vorbestraften Ali T. und Baris B. mit Bewährung bedacht, obwohl sie einen Jugendlichen aus der U-Bahn vor ein Auto gehetzt hatten, wobei dieser starb. Der Richter begründete das Urteil mit der Geschwindigkeit, die das Opfer während der Flucht an den Tag legte: “Wenn er etwas langsamer gelaufen wäre, wäre es nicht passiert”. Außerdem sei Ali T. während seiner Inhaftierung selbst Opfer eines Angriffes geworden, wodurch er durch seine Tat selbst Nachteile erlitten habe, die beim Urteil strafmildernd berücksichtigt werden müssten. Auch im vergangenen Jahr setzte die Kuscheljustiz klare Prioritäten: Während ein Administrator der Streaming-Seite kino.to zu drei Jahren Haft verurteilt wurde, bekam der als “20-Cent-Mörder” bekanntgewordene Onur K. lediglich eine Bewährungsstrafe. Ein weiterer Mitarbeiter des Portals wurde gleich für dreieinhalb Jahre hinter Gitter gesteckt, während ein Kinderschänder, der sich über sechs Jahre hinweg mehrfach an zwei Mädchen vergangen hat, die zu Beginn der Übergriffe gerade einmal acht und zehn Jahre alt waren, ebenfalls nur eine Bewährungsstrafe erhielt.

Diese und weitere vergleichbare Urteile sind im übrigen auch der Grund, warum DeutschlandEcho die volle Identität von “David H.” enthüllt: Sollte er mehr oder weniger direkt wieder auf die Allgemeinheit losgelassen werden, bringt eine Google-Recherche Klarheit über den neuen Nachbarn von nebenan, der sich womöglich auffällig für Kinder interessiert – ein möglicher erster Schritt in Richtung zivilcouragierten Protests, wie er derzeit erfolgreich im kleinen Dorf Insel in Sachsen-Anhalt praktiziert wird.

siehe hier

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