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Die Füller des neuen Adels

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Ein Füller der Nobelmarke Montblanc: Für Bundestagsabgeordnete auf Kosten des Volkes

Man kann den Charakter und das Wesen eines politischen Systems wohl mit am Deutlichsten an seinen Repräsentanten erkennen. In der BRD GmbH, in der das deutsche Volk, das nichts zu sagen oder zu entscheiden hat, das Personal stellt, ist es die abgeschottete Kaste der Berufspolitiker, die am anschaulichsten den sittlichen Wert der als Demokratie bezeichneten Geldsackdiktatur kennzeichnen.

Spätestens mit dem Status des Bundestagsabgeordneten geraten die „Volksvertreter“ mit den Problemen und Nöten des gemeinen Untertans nicht mehr leibhaftig in Berührung und führen ein wirtschaftlich gesichertes Leben fernab der Nöte des einfachen Volkes. Entsprechend verhalten sich die hohen Damen und Herren an den stets üppig gefüllten Fleischtrögen des Parlamentarismus.

Bereits am 03. Oktober des vergangenen Jahres berichtete der Kölner „Express“ über höchst interessante Nachwehen des Skandals um luxuriöse Schreibgeräte für Bundestagsabgeordnete vom November 2009. Damals kam heraus, daß sich die selbsternannten „Volksvertreter“ von ihrem jeweiligen Abgeordnetenbudget für Büromaterialien (12.000 Euro im Jahr) rund 180,- Euro teure Füller der Marke Montblanc bestellt hatten. 400 Luxusschreiber gingen in den Besitz der Berufspolitiker über, so berichteten die Medien damals. Diese geschönte Meldung bedarf nun wohl einer kleinen Nachbesserung. Da die Abgeordneten sowieso schon im Luxus leben, haben sie die Schreibgeräte gar nicht nötig und deshalb anscheinend sofort weiterverkauft anstatt sie wie vorgesehen für ihre hochwichtigen Büroarbeiten zu benutzen. Laut „Express“ ermittelt deshalb jetzt die Bundespolizei in dieser Angelegenheit, möchte sich im Hinblick auf das laufende Verfahren aber nicht weiter dazu äußern.

Wir möchten aus gegebenen Anlaß eine kleine Liste von Vergünstigungen der Politiker aufzeigen, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann wie unglaublich nötig unsere armen Demokraten derartig krumme Geschäfte haben.

Ein Bundestagsabgeordneter erhält 133.452 Euro jährlich, und das steuerfrei. Für Transporte zahlen  die Abgeordneten nichts. Taxifahrten und eine Fahrbereitschaft mit 40 Chauffeuren stehen kostenlos zur Verfügung. Damit die Abgeordneten auch bloß nicht ihrem Wahlvolk begegnen besteht um den Bundestag eine Bannmeile, in der das Versammlungsgesetz nicht gilt. So bleiben die feinen Damen und Herren von lästigen Erinnerungen an ihre Wahlversprechen wenigstens an ihrem Arbeitsplatz verschont. Natürlich dürfen Politiker neben ihrer enorm kräftezehrenden Abgeordnetentätigkeit einen oder mehrere Nebenjobs haben, natürlich auch steuerfrei. Etliche Parlamentarier sitzen in großen Unternehmen in Aufsichtsräten. Es besteht dabei keine Verpflichtung zur Auskunft über Nebentätigkeiten und deren Entlohnung. Zudem geniessen die Abgeordneten in diesen Nebenjobs einen besonderen Kündigungsschutz. Einem Bundestagsabgeordneten steht es auch frei, seine Freunde und Genossen mit einem Personalposten bei ihm zu versorgen. Bis zu 14.712 Euro darf er hierfür jeden Monat aufwenden. Selbstverständlich alles vom Steuerzahler bezahlt.

Dies kann und soll keine ausführliche Liste aller Vergünstigungen darstellen. Das würde den Rahmen sprengen, aber auch so merkt der geneigte Leser, daß ein Politiker in einer abgeschotteten Welt des Luxus lebt. Berufspolitiker sind sozusagen der neue Adel. Gesetze gelten nur bedingt für sie und notfalls schaffen sie sich einfach ihre eigenen. Kontakt zum Volk besteht allenfalls in gestellten Szenen für die Medien.

Der Unterschied zum historischen Adel von damals besteht lediglich darin, daß die Monarchen  ihre per Geburt übertragene Verantwortung nicht einfach auf eine Fraktion, auf die laue Zustimmung einer gleichgültigen Mehrheit oder genügend Kreuzchen auf einem Wahlzettel abschieben konnten. Der neue Adel der demokratischen Berufspolitiker hat es da einfacher.

Doch viele Untertanen in der BRD stehen den etablierten Politikern zunehmend skeptisch und ablehnend gegenüber. Es ist die gesunde Abneigung der einfachen Leute gegen eine Clique von Heuchlern und Raffern, die alternativen politischen Konzepten mehr und mehr Chancen einräumt.

Die Politik sollte allein vom Einsatz für den Erhalt und das Wohlergehen des Volkes bestimmt sein und nicht der Ausnutzung von ungerechtfertigen Privilegien eines ungerechten Systems dienen. Nationale Sozialisten sollten sich deswegen immer bewußt sein, daß sie das Gegengewicht zu diesem System darstellen müssen. Und somit in ihrer uneigennützigen, opferbereiten und aufrechten Haltung auch das personifizierte Gegenstück zu den Politikern dieses Systems!

Siehe auch:

Express vom 03.10.2011: Füller-Skandal im Bundestag

Herbert Huber: Ein kleiner Ausschnitt von Politiker-Privilegien

Quelle:

Freie Kräfte Köln

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