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Die Fata Morgana „Fachkräftemangel“

Filed under: Multikulti — von Volksgenosse @ ´

Fachkräfte braucht das Land

Die  Green-Card-Inder sind noch in guter Erinnerung, die erst teuer und umständlich angeworben wurden, weil wir Deutschen plötzlich zu blöd sein sollen, Informatiker hervorzubringen. Dumm nur, daß die Inder dann aber nicht auf dem deutschen Arbeitsmarkt, sondern gehäuft im Arbeitsamt landeten.

Auch das Gerede vom Wirtschaftsminister Brüderle(FDP), vermehrt Fachkräfte aus Osteuropa anzuwerben, ist nicht lange her. Dieser Vorstoß wird sicher bald Früchte tragen, wenn am 01.05.2011 die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit einsetzt und osteuropäische Arbeitnehmer die volle Niederlassungsfreiheit und damit auch Arbeitserlaubnis hierzulande gewährt bekommen. Ein noch höherer Druck auf die Löhne und ein noch brutalerer Wettbewerb um die wenigen verbliebenen Arbeitsplätze werden einsetzen. Laut Experten sollen jährlich bis zu 500.000 Menschen aus Osteuropa auf den deutschen Arbeitsmarkt strömen, eine angesichts der heute schon alarmierenden Arbeitslosenzahlen groteske Vorstellung.

Diese verfehlte Politik soll jetzt durch die erleichterte Anerkennung ausländischer Berufs- und Studienabschlüsse begleitet und unterstützt werden. Nach Angaben der Bundesregierung arbeiten derzeit über 300.000 Ausländer hierzulande unter ihrer Qualifikation. Seitens der Bundesregierung wolle man mit dieser Gesetzesnovelle den vermeintlichen Fachkräftemangel hierzulande bekämpfen.

Doch schaut man sich Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung(DIW) an, wird deutlich, daß es sich bei dem angeblichen Fachkräftemangel um eine „Fata Morgana“ handeln könnte. Laut dem besagten Institut ließen sich keine Belege finden, daß das Arbeitskräfteangebot künftig knapp werden würde oder daß der deutschen Volkswirtschaft ein ernsthafter Fachkräftemangel bevorstünde. Der angebliche Fachkräftemangel, besonders häufig von neoliberalen Polit-Banausen wie Merkel, Brüderle und dem gelb-gelben Gesundheitsminister Rösler propagiert, scheint wohl eher als herbeihalluzinierter Einwanderungsmotor Verwendung zu finden denn als realistische Situationsbeschreibung.

Das DIW moniert ebenso, daß die Zahl der qualifizierten Arbeitslosen die der derzeit offenen Stellen übersteige. Diese Fakten lassen den Verdacht wachsen, daß das Gerede vom Fachkräftemangel einzig und allein den Sinn hat, massenhaft Fremde zu importieren, um hier den Wettbewerbsdruck um die spärlichen Arbeitsplätze steigen zu lassen und die Löhne weiter nach unten drücken zu können.

Und auch wenn die Hysterie um den angeblichen Fachkräftemangel nicht jeglicher Grundlage entbehren würde, wären andere Maßnahmen angezeigt als die endlose Debatte um die Anwerbung billiger ausländischer Arbeitskräfte. Sinnvoller wäre es, das Bildungs- und Ausbildungssystem hierzulande zu reformieren, Gleichmacherei-Experimente abzuschalten und wieder mehr auf das Leistungsprinzip zu setzen.

Effektiver wäre es, die dem Arbeitsmarkt durch „Ein-Euro-Jobs“ systematisch entfremdeten Arbeitslosen und älteren Arbeitnehmer durch eine staatlich geförderte Qualifikationsoffensive wieder fit für die Anforderungen des Arbeitsmarkts zu machen. Und moralisch gerechtfertigter als die Anwerbung raumfremder Ausländer wäre die Rückgewinnung von Deutschen, die unserem Land wegen der um sich greifenden Perspektivlosigkeit und Niedrigentlohnung den Rücken gekehrt haben. In den letzten Jahren haben zwischen 160.000 und 250.000 Deutsche pro Jahr(!) ihr Heimatland verlassen – darunter die meisten Fachkräfte und Akademiker. Wie viel sinnvoller wäre es, hierzulande Bedingungen zu schaffen, diese Menschen wieder heim nach Deutschland zu holen, als um Ali, Kim und Ranga zu werben, die nach einer kurzen Eingewöhnungsphase allzu häufig doch in den Gängen der Arbeitsvermittlungsstellen Platz nehmen?

Eine verantwortliche Regierung würde zu allererst die Potentiale im eigenen Land ausschöpfen, bevor sie den durchsichtigen Forderungen der Großkonzerne auf den Leim  geht, durch „qualifizierte“ Einwanderung künstlich Niedriglöhne herbeizuführen.

Ronny Zasowk
Referatsleiter Politik
NPD

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